Preiserhöhung im Personennahverkehr

Waldhessen. Der Aufsichtsrat des Nordhessischen Verkehrsverbundes (NVV) hat in seiner letzten Sitzung den Beschluss gefasst, eine maßvolle Tarifanpas

Waldhessen. Der Aufsichtsrat des Nordhessischen Verkehrsverbundes (NVV) hat in seiner letzten Sitzung den Beschluss gefasst, eine maßvolle Tarifanpassung in Höhe von durchschnittlich 2,4 Prozent ab 11. Dezember 2011 umzusetzen. Mit dieser Entscheidung wollen die Aufsichtsratsmitglieder einen Teil der gestiegenen Kosten für Löhne und Treibstoff abfedern. Die Anpassung der Tarife entspricht in etwa dem Verbraucherpreisindex, der vom Statistischen Bundesamt regelmäßig ermittelt wird.

Für den NVV-Geschäftsführer Wolfgang Dippel ist der ÖPNV weiterhin eine attraktive Alternative zum PKW, gerade angesichts der aktuellen Benzinpreissituation: "Trotz der geringen Preissteigerung bleibt die Fahrt mit dem öffentlichen Personennahverkehr für die Menschen der Region in vielen Fällen die deutlich wirtschaftlichere Alternative zur Nutzung des eigenen Autos. Denn unser wichtigstes Anliegen ist nach wie vor, die Menschen in Nordhessen Tag für Tag komfortabel und kostengünstig zu verbinden."

Gleichzeitig arbeitet der NVV daran, sein Angebot kontinuierlich weiter auszubauen. Mit einem weiteren, dritten Gleis in Obervellmar, dem bisherigen Nadelöhr im Schienennetz, macht das RegioTram-System dann einen weiteren Qualitätssprung.

Außerdem laufen die Planungen, um die RT-Station Espenau-Mönchehof sowie den großen Knotenbahnhof Bebra so zu modernisieren, dass diese barrierefrei zugänglich sein werden. Dazu kommen weitere acht nordhessische Bahnhöfe aus der zwischen den hessischen Verbünden, dem Land Hessen und der DB Station&Service AG kürzlich geschlossenen Rahmenvereinbarung, die in den nächsten Jahren zu Ausbau und  Modernisierung der Haltepunkte führen soll. Dies sind die Bahnhöfe in Borken, Eichenberg, Grebenstein, Kassel-Hauptbahnhof, Malsfeld, Schwalmstadt-Treysa und Wabern. Im Vordergrund stehen dabei:

-    Modernisierung und barrierefreie Gestaltung der Bahnsteig- und Zugangsanlagen-    Verbesserung der Aufenthaltsqualität-    Verbesserung der Kundeninformation-    Verbesserung der verkehrlichen Situation, z.B. Aufhebung von Kreuzungsverboten

Hintergrund:

Preisbeispiele für besonders häufig genutzte Verbindungen und Fahrkartenarten

Rotenburg/F. – Bad Hersfeld (Preisstufe 4)Einzelfahrkarte alt 4,70 Euro, neu 4,90 EuroMultiTicket alt 11,00 Euro, neu 11,30 EuroMonatskarte alt 100 Euro, neu 102,50 Euro

Borken –Schwalmstadt (Preisstufe 4)Einzelfahrkarte alt 4,70 Euro, neu 4,90 EuroMultiTicket alt 11,00 Euro, neu 11,30 EuroMonatskarte alt 100 Euro, neu 102,50 Euro

Korbach - Bad Arolsen (Preisstufe 4)Einzelfahrkarte alt 4,70 Euro, neu 4,90 EuroMultiTicket alt 11,00 Euro, neu 11,30 EuroMonatskarte alt 100 Euro, neu 102,50 Euro

Hofgeismar- Kassel (Preisstufe 5)Einzelfahrkarte alt 6,20 Euro, neu 6,40 EuroMultiTicket alt 14,00 Euro, neu 14,30 EuroMonatskarte alt 117 Euro, neu 120 Euro

Melsungen – Kassel (Preisstufe 5) Einzelfahrkarte alt 6,20 Euro, neu 6,40 EuroMultiTicket alt 14,00 Euro, neu 14,30 EuroMonatskarte alt 117 Euro, neu 120 Euro

Baunatal – Kassel (Preisstufe KasselPlus)Einzelfahrkarte alt 3,20 Euro, neu 3,30 EuroMultiTicket alt 6,60 Euro, neu 6,80 EuroMonatskarte alt 64,50 Euro, neu 66,50 Euro

Eschwege-Bad Sooden-Allendorf (Preisstufe 3)Einzelfahrkarte alt 3,80 Euro, neu 3,90 EuroMultiTicket alt 9,00 Euro, neu 9,20 EuroMonatskarte alt 80,70 Euro, neu 83 Euro

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