Priska Hinz: Förderangebot "Dorfmoderation" für Kommunen im ländlichen Raum nutzen

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Umweltministerin Priska Hinz stößt Gemeinden an, das Förderangebot Dorfmoderation zu nutzen.

Noch bis zum 30. April können sich Kommunen um das Förderangebot "Dorfmoderation" bewerben. Umweltministerin Priska Hinz wirbt nun dafür.

Waldhessen. Umweltminis­terin Priska Hinz ruft die Städte und Gemeinden im ländlichen Raum auf, das Förderangebot „Dorfmoderation“ zu nutzen. „Mit zukunftsweisenden Ideen und Strategien kann sich der ländliche Raum in Hessen weiterentwickeln, die Attraktivität der Dörfer erhöhen und sie mit guter öffentlicher Infrastruktur ausstatten.

Attraktivität auf dem Land für junge Familien 

So werden auch junge Familien angezogen und bringen mehr Leben in die Gemeinden“, erklärte die Ministerin vor Kurzem in Wiesbaden. „Die besten Lösungen dafür entwickeln die Dorfgemeinschaften selbst vor Ort. Um die Kommunen dabei zu unterstützen, haben wir das Förderangebot „Dorfmoderation“ im vergangenen Jahr ins Leben gerufen. Jetzt geht es in die zweite Runde: Kommunen können sich ab sofort darauf bewerben“, so Hinz weiter. Gefördert werden Moderations- und Beratungsdienstleis­tungen, die, unter Mitwirkung der Bürger, Veränderungsprozesse anstoßen.

Es werden Lösungen gesucht, damit auch in Zukunft soziale und kulturelle Einrichtungen sowie Geschäfte für die Nahversorgung in den Orten vorhanden sind. Ebenfalls können Möglichkeiten gefunden werden, das ehrenamtliche Engagement auszubauen.

Gefördert durch Dorfentwicklung: Neuentaler schaffen modernen Wohnraum aus alten Gebäuden

Dana Canda und Sebastian Fawier freuen sich über die Eingangstür, die aus alten Balken des Gebäudes erstellt wurde.  © Blöthner
Das Foto zeigt Fawiers Gebäude von außen - vor der Sanierung. Dort hat sich vor allem im Bereich der Eingangstür etwas getan, doch die großen Veränderungen passierten im Inneren.  © 
Das Foto zeigt Fawiers Gebäude von außen - nach der Sanierung. Dort hat sich vor allem im Bereich der Eingangstür etwas getan, doch die großen Veränderungen passierten im Inneren.  © Blöthner
Das Foto zeigt den Zustand bevor Fawier anfing es zu modernisieren.  © 
Freiliegende Balken, LED-Spots und vieles mehr verändern das 1774 erbaute Gebäude erheblich gegenüber dem Ursprungszustand.  © Blöthner
Das Foto zeigt den Zustand bevor Fawier anfing es zu modernisieren.  © 
 © Blöthner
Das Foto zeigt den Zustand bevor Fawier anfing es zu modernisieren.  © 
 © Blöthner
 © Blöthner
 © Blöthner
Als nächstes steht die Scheune auf seinem Plan zur Modernisierung. Die zu sehenden Steine sollen als Mauer das Gelände zur Straße hin abgrenzen.
Als nächstes steht die Scheune auf seinem Plan zur Modernisierung. Die zu sehenden Steine sollen als Mauer das Gelände zur Straße hin abgrenzen.  © Blöthner
Als nächstes steht die Scheune auf seinem Plan zur Modernisierung. Die zu sehenden Steine sollen als Mauer das Gelände zur Straße hin abgrenzen.  © Blöthner
Die energetische Sanierung verschaffte dem Heim der Kremsers ein ganz neues Äußeres.  © Blöthner
Die energetische Sanierung verschaffte dem Heim der Kremsers ein ganz neues Äußeres. Dieses Bild zeigt das Haus vor der Sanierung.   © 
Die energetische Sanierung verschaffte dem Heim der Kremsers ein ganz neues Äußeres.  © Blöthner
Die energetische Sanierung verschaffte dem Heim der Kremsers ein ganz neues Äußeres.  © Blöthner

Dorfentwicklung oder Dorfmoderation

Das Förderangebot richtet sich an Kommunen im ländlichen Raum mit bis zu 20.000 Einwohnern, die nicht als Förderschwerpunkt der Dorfentwicklung anerkannt sind. Neben Moderations- und Beratungsdienstleistungen wird auch die Ausarbeitung von kommunalen Entwicklungskonzepten gefördert. Die jeweilige Kommune kann eine Zuwendung von circa 65 Prozent erhalten, die einmalig im Zeitraum von zehn Jahren gewährt wird und bis zu 50.000 Euro zuwendungsfähige Ausgaben beinhalten können.

Bewerbungen sind ab sofort möglich

Städte und Gemeinden im ländlichen Raum können sich ab sofort bis zum 30. April 2019 bewerben. „Ich hoffe, dass viele Gemeinden diese große Chance nutzen und sich mit den Themen, die speziell in ihren Dörfern unter den Nägeln brennen, im Rahmen einer Dorfmoderation auseinanderzusetzen“, sagte Priska Hinz abschließend.

Interessierte Kommunen können ab sofort weitergehende Informationen bei der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen, Abteilung Landwirtschaftsförderung, Gruppe Investive Programme und den mit der Umsetzung der Förderprogramme der ländlichen Regionalentwicklung beauftragten Landräten einholen. Die WIBank hält die notwendigen Formulare bereit und informiert über vorzulegende Unterlagen unter dem Link: https://www.wibank.de/wibank/diewibank/presse/foerderung-von-dorfmoderation/467080

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