Prof. Rastan vom HKZ zum Universitätsprofessor der Uni Marburg berufen

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Prof. Dr. Ardawan Julian Rastan.

Prof. Rastan, Chefarzt der Klinik für Herz- und Gefäßchirurgie im HKZ ist ab sofort auch Universitätsprofessor an der Uni Marburg.

Rotenburg/Marburg. Mit Beginn des Monats Oktober erhielt der Chefarzt der Klinik für Herz- und Gefäßchirurgie am Herz-Kreislauf-Zentrum Rotenburg (HKZ), Prof. Dr. Ardawan Julian Rastan, seine Berufung zum herzchirurgischen Ordinarius an der Universität Marburg. Dies ist Ausdruck der langjährigen Expertise der herz- und gefäßchirurgischen Klinik in Rotenburg auf internationalem und universitärem Niveau.

Rotenburger Herzchirurg Prof. Ardawan Rastan wird auch Chefarzt in Marburg 

Neben seiner Tätigkeit am HKZ übernimmt er die Leitung der herzchirurgischen Klinik an der Universitätsklinik Marburg. Prof. Rastan führt die Klinik am Rotenburger Hausberg chefärztlich seit dem Jahre 2012 und ist zudem seit diesem Jahr auch ärztlicher Direktor des HKZ. Seit Oktober 2016 ist das Herz-Kreislaufzentrum Rotenburg gemeinsam mit den Universitätskliniken Gießen und Marburg (UKGM) sowie der Kerckhoff-Klinik in Bad Nauheim Standort des klinischen Zentrums für kardiopulmonale Medizin (CPM). Das gemeinsame CPM-Konzept beinhaltet unter anderem eine Schärfung des herz- und lungen-medizinischen Profils aller Standorte. Mit der gemeinsamen herzchirurgischen Führung in Rotenburg und Marburg ist nun auch hier die universitäre Anbindung im Bereich der Herzchirurgie gelungen, die mit den im HKZ tätigen Chefärzten Prof. Ulrich Wagner für den Bereich der Pneumologie und Privatdozent Dr. Dieter Fischer und Prof. Holger Nef für den Bereich der Kardiologie bereits realisiert ist.

Universitätsmedizin für den Landkreis Hersfeld-Rotenburg

„Die gemeinsame herzchirurgische Führung in Rotenburg und Marburg ermöglicht zusätzliche Optionen für das CPM. Hier wird eine enge klinische und wissenschaftliche Kooperation der beiden Stand­orte erleichtert,“ sagt Prof. Rastan nach seiner Berufung. „Es kommt hinzu, dass der bilaterale Austausch nicht nur der Herzmedizinern, sondern auch den Teilbereichen der Kardiotechnik und Op-Pflege möglich ist und wir eine weitere Verbesserung der herz-medizinischen Versorgung herbeiführen werden.“ so Rastan weiter. Durch die enge personelle Kooperation werden beide Stand­orte profitieren und so den immer größeren wirtschaftlichen und strukturellen Herausforderungen sowie der rasanten Entwicklung in der Herzmedizin auch in der Zukunft Stand halten können.

Die gemeinsame Leitungsstruktur und die standortübergreifenden Angebote sind sehr attraktiv für Medizinstudenten und Ärzte. Das HKZ hat den Status als akademisches Lehrkrankenhaus der Universitäten Marburg und Gießen beantragt. An der universitätsmedizinischen Zusammenarbeit wird auch die herzmedizinische Rehabilitation im HKZ teilhaben.

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