Psychiatrie-Patient denkt er bekommt "Todesspritze" – er droht mit Schere

Mit einer Küchenschere bedrohte ein Patient der Psychiatrischen Station im Klinikum das Personal.

Bad Hersfeld. Ein 68-jähriger Patient der Psychatrischen Station gelangte am Samstagmorgen, gegen 3 Uhr über eine defekte Türschließanlage in einen Speiseraum des Klinikpersonals mit angrenzender Küche und konnte sich so einer Küchenschere bemächtigen. Mit dieser bedrohte er anschließend in aggressiver Haltung Pflegepersonal sowie einen Arzt, da er laut eigener Aussage vermutete, dass man ihm auf der Station die „Todesspritze“ verabreichen wolle. Durch den Einsatz, die Anwesenheit und das besonnene Einschreiten von zwei Funkstreifen konnte er dann schließlich nach mehrfacher lautstarker Aufforderung dazu bewegt werden, die Schere abzulegen. Anschließend wurde er fixiert und der geschlossenen Abteilung als „Neuzugang“ überstellt.

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