Reservisten Osthessen vom Land Hessen ausgezeichnet

In Osthessen tragen die Helfer des Weihnachtsmanns Flecktarn: Die Reservisten der Kreisgruppe Osthessen übergaben Geschenke für todkranke Kinder und ihre Familien.
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In Osthessen tragen die Helfer des Weihnachtsmanns Flecktarn: Die Reservisten der Kreisgruppe Osthessen übergaben Geschenke für todkranke Kinder und ihre Familien.

Für ihr ehrenamtliches Engagement zugunsten des Vereins „Kleine Helden“ wurde die Kreisgruppe der Reservisten zur „Initiative des Monats“ ernannt.

Osthessen. Der Sprecher der Hessischen Landesregierung, Staatssekretär Michael Bußer, hat die Reservisten der Kreisgruppe Osthessen für ihr ehrenamtliches Engagement als Initiative des Monats Dezember 2020 ausgezeichnet. In der Corona-Pandemie setzen sich die ehemaligen Soldaten für den Verein „Kleine Helden“ Kinder- und Jugendhospiz Osthessen e.V. ein und unterstützen Familien todkranker Kinder in ihrem Alltag. Initiator der Hilfsaktion ist Wolfgang Schneider aus Bebra, der als Sonderbotschafter der „Kleinen Helden“ fungiert und selbst seit Jahren mit unterschiedlichen Projekten ehrenamtlich aktiv ist.

Einkäufe für Familien todkranker Kinder

„Das Engagement der Reservistengruppe in der Corona-Pandemie ist vorbildlich“, so Bußer. „Bereits im Frühjahr haben die Mitglieder unter der Führung von Initiator Wolfgang Schneider aus Bebra eine Hilfsaktion ins Leben gerufen, bei der sie für Familien todkranker Kinder Einkäufe erledigt haben. So konnten die Familien mehr Zeit miteinander verbringen und mussten sich nicht unnötig dem Risiko einer Corona-Infektion aussetzen – eine tolle Idee!“

Auch für die Adventszeit haben sich die Reservisten ein besonderes Projekt überlegt: Am vergangenen Wochenende waren 20 Mitglieder der Kreisgruppe in Osthessen unterwegs und haben Weihnachtsgeschenke kontaktlos an 50 Familien übergeben, die vom Verein „Kleine Helden“ begleitet werden.

„Die Corona-Pandemie stellt viele Menschen vor große Herausforderungen – Risikogruppen haben es aber derzeit besonders schwer. Familien mit todkranken Kindern müssen besonders darauf achten, Kontakte in der Öffentlichkeit zu vermeiden, um die Ansteckungsgefahr für die Kinder so gering wie möglich zu halten. Ihr ohnehin nicht immer leichter Alltag wird dadurch zusätzlich erschwert. Das ehrenamtliche Engagement der Reservisten, die Familien kontaktlos mit Einkäufen zu versorgen, ist daher besonders vorbildlich: Eine einfache Idee, die aber so vieles bewirkt“, lobte Bußer. Auch der Einsatz der Reservisten am vergangenen Wochenende als Überbringer von Geschenken sei ein Zeichen von Nächstenliebe und ein wichtiges Symbol für den nötigen Zusammenhalt in der Gesellschaft, „gerade jetzt in der Pandemie“, so der Regierungssprecher weiter. „Diese Bereitschaft, schnell und unkompliziert Hilfe zu leisten, somit todkranken Kindern eine Freude zu bereiten und ihre Familien erheblich zu entlasten, verdient wahrlich die Auszeichnung als ‚Initiative des Monats‘.“

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