Leserbrief: Umschulden, um Geld zu sparen

Auch Dieter Trott äußert sich zum Thema zwischen Hartmut Grünewald und Michael Hollstein in den letzten Ausgaben des Kreisanzeigers.

Es dürfte unstrittig sein, dass eine öffentliche Institution wie die Stadt Rotenburg der Zahlungsverpflichtung aus den eingegangenen Darlehen nachkommt. In der gegenwärtigen Niedrigzinsphase könnte Grünewald einmal nachschauen, mit welchem Zinssatz denn ältere Darlehen behaftet sind. Ein Zinssatz von 5 Prozent ist in der heutigen Zeit nicht mehr angemessen. Hier sollte man das Darlehen zurückzahlen, um durch eine Umschuldung durch einen niedrigen Zinssatz von beispielsweise 1,25 Prozent Geld einzusparen. Soweit es sich um Darlehen der WiBank oder KfW handelt, sind solche für den Normalbürger ohne Kündigung vollständig oder als Teilzahlungsbetrag rückzahlbar.

Vielleicht auch für die Stadt Rotenburg? Herr Grünewald, eine geringere Zahlung der Grundsteuerbeträge, wie von Ihnen erwähnt, ist keine soziale Einstufung. Grundlage für die Festsetzung der Grundsteuer bildet immer noch der durch das Finanzamt festgesetzte Einheitswert des Grundstücks mit Gebäude sowie der Grundsteuermessbetrag. Für den Personenkreis der Kita-Gebührenzahler wäre eine geringe Entlastung sinnvoll. Insbesondere vor dem Hintergrund der exorbitant hohen Kindergelderhöhung von zwei Euro ab Januar dieses Jahres. Der vollständige Überweisungsbetrag für ein Kind kann nur am Bankschalter ausgezahlt werden (gebührenpflichtig).

Dieter Trott

Wildeck

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