Rotenburg "pflanzt" digitale Dorflinden

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Rotenburg wird von dem Förderprogramm "Digitale Dorflinde" unterstützt.

Mit Fördergeldern werden in sämtlichen Ortsteilen Vorplätze mit WLAN-Technik ausgestattet.

Rotenburg. Mit dem Förderprogramm „Digitale Dorflinde – WLAN-Förderung für hessische Kommunen“ unterstützt das Land Hessen die Stadt Rotenburg beim Ausbau ihrer kommunalen WLAN-Infrastruktur. Mit dem vor wenigen Tagen eingegangenen Förderbescheid in Höhe von 16.000 Euro werden in sämtlichen Stadtteilen die Räumlichkeiten der Dorfgemeinschaftshäuser und deren Vorplätze mit WLAN-Technik ausgebaut und versorgt. Die Örtlichkeiten selbst sind zumeist im Dorfkern, somit Kommunikations- und Treffpunkt und daher prädestiniert als WLAN-Standort. Die Installationen werden in Kürze beginnen, sodass allen Einwohnern und Gästen künftig ein frei zugängliches und kostenfreies WLAN-Netz zur Verfügung stehen wird. Einzig die Bereitstellung ausreichender Internetanbindungen kann zu vereinzelten Verzögerungen führen.

In den letzten drei Jahren richtete sich der Fokus zunächst auf den Kernstadtbereich, dort ein öffentliches und kostenfreies City-WLAN zu errichten. Der Ausbau wurde stetig vorangetrieben, damit neben den innerstädtischen Geschäftsstraßen auch der Bahnhofsbereich inkl. Bürger- und Tourismuszentrum sowie der Wohnmobilplatz zum kostenfreien Surfen zur Verfügung stehen. Das WLAN „freekey Rotenburg“ kann sowohl manuell als auch über die kostenfreie freekey-App genutzt werden. Mit der App kommt der Nutzer sogar in den Genuss, die Stadt selbst mit der darin integrierten Stadt-App zu erkunden (Sehenswürdigkeiten, Übernachten und Freizeit, Einkaufen und Gastronomie).

Mit der dauerhaften Bereitstellung des City-WLAN’s eröffnen sich für die Stadt weitere Möglichkeiten nicht nur als Service für Bürgerinnen und Bürger, sondern auch für das eigene Marketing, für Wirtschaftsförderung, den Tourismus und die in den kommenden Jahren forcierende Digitalisierung“, sagte Rotenburgs Bürgermeister Christian Grunwald. Daneben sorgt es für eine zeitgemäße Bereicherung der städtischen Infrastruktur, eine Steigerung der Aufenthaltsqualität, eine nachhaltige Sicherung und Aufwertung der Dorfgemeinschaftshäuser und ist als künftiger Bestandteil der Daseinsvorsorge nicht mehr wegzudenken.

Grunwald sei davon überzeugt, dass das WLAN-Projekt bei allen Nutzern auch weiterhin auf große Nachfrage stoßen werde, als zukunftsträchtiger Schritt zur Attraktivität Rotenburgs und ihrer Stadtteile beitrage und in der Region seines gleichen sucht.

Den Schritt Rotenburgs, in 2016 neben Bad Nauheim als eine der ersten Städte Hessens zu wagen, ein öffentliches und kostenfreies WLAN bereitzustellen, hat sich in der riesigen Akzeptanz der freekey-Produkte und den „digitalen Dorflinden“ mehr als bestätigt.

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