Lob für solide Finanzen

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Rotenburg: Schutzschirm vor dem Abschluss und neue Investitionen

Rotenburg. Ein erfreulicher Anlass führte Dr. Bernadette Weyland, Staatssekretärin im Hessischen Finanzministerium nach Rotenburg: Nach der Konsolidierung des Haushalts steht die Stadt nun vor der Entlassung aus dem Kommunalen Schutzschirm. „Das waren turbulente Zeiten und wir haben den Menschen viel zugemutet“, erinnerte sich Bürgermeister Christian Grunwald an die schwierige Finanzsituation. Heute, fünf Jahre später, habe sich der Schutzschirm als Segen für Rotenburg erwiesen. So sei man nicht nur aus dem Tief gekommen, sondern habe auch Zeichen für eine nachhaltige Finanzpolitik gesetzt. Mit einer eigens beschlossenen Nachhaltigkeitssatzung sollen auch die künftigen Generationen von weiteren Schuldenlasten befreit werden. Dr. Weyland gratulierte der Stadt zu diesem Erfolg und überreichte zur Feier des Tages eine Flasche RheingauWein aus dem Jahr 2012 – dem Beginn des Kommunalen Schutzschirms – sowie ein Sparschwein für weiterhin solide Finanzpolitik. Im Gegenzug durfte sie eine Flasche Rotenburger Hauswein sowie eine „ahle Wurscht“ mit nach Hause nehmen.

Um Generationengerechtigkeit ging es auch beim zweiten Thema des Besuchs, der nicht zufällig im ehemaligen Finanzamt stattfand. Dort steht nämlich das nächste Investitionsprojekt der Stadt an, der Umbau des leerstehenden Amtsgebäudes in ein „Haus der Generationen“. Petra Rang, Koordinatorin der Kindertagesstätten, stellte das Projekt vor. Hintergrund sei die dringend anstehende Sanierung des städtischen Kindergartens. Anstatt eines vorübergehenden Umzugs wurde beschlossen, den Kindergarten dauerhaft in dem historischen Gebäude unterzubringen. Außerdem sollen weitere Räume ein Familienzentrum und einen Multifunktionsraum sowie mehrere Beratungsbüros beherbergen. Hierzu wird im rückwärtigen Teil des Gebäudes ein moderner Anbau entstehen, wobei aber der denkmalgeschützte Bestand im vorderen Bereich nicht verändert wird. Das Architekturbüro Rabe aus Rotenburg wurde mit der Konzeption und Durchführung dieses Projekts beauftragt.

Dr. Weyland freute sich, dass das ehemalige Finanzamt auf diese Weise wieder mit Leben gefüllt werden soll. Selbstverständlich hatte sie auch gleich den passenden Förderbescheid dabei: Das Land fördert das Projekt im Rahmen des Kommunalen Investitionsprogramms mit 1,2 Mio. Euro.

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