Den "Rotenburger Bornschiss" gibt es ab sofort zum Naschen

Neu bei der Bäckerei Roth: Ab sofort gibt es dort das neue, süße Gebäckstück namens "Rotenburger Bornschiss".

Rotenburg. Einer Sage nach wurden die Rotenburger im Mittelalter von Räubern, Plünderern und Dieben heimgesucht. Sie nisteten sich in der Burg auf dem Hausberg (heute: Ruine Burg Rodenberg) ein. Um sie zu vertreiben, überlegten sich die rechtschaffenen Bewohner eine unflätige Kriegslist, um die Bösewichte zu vertreiben: Sie verunreinigten Quellen und Brunnen der Burganlage derart – unter anderem mit ihren eigenen Fäkalien – dass die Landplacker den Hausberg verlassen mussten. Somit wurden die Einwohner von Rotenburg zu den „Rotenburger Bornschissern“, einem sagenhaften Namen, der auch heute noch geläufig ist.

Besonderes Mitbringsel aus Rotenburg 

In Anlehnung an die Sage und als Markenzeichen für Rotenburg kamen Kerstin Schulz von der Tourist-Info Rotenburg und Bäckermeisterin Petra Rot auf eine Idee: Sie wollten neben den anderen Backwaren einen „Rotenburger Bornschiss“ erschaffen, der den Kunden gut schmeckt, und so als besonderes Mitbringsel fungiert, das man mit Rotenburg definitiv in Verbindung bringen kann. Weiterhin könne das einzigartige neue Gebäckstück als Willkommensgeschenk für alle Besucher und Gäste in Rotenburg dienen.

Gesagt, getan: In der Bäckerei Roth in der Breitenstraße 3 gibt es die leckeren Gebäckstückchen bereits seit Mitte Februar. „Wir wollten sowieso unser Angebot erweitern und da fanden wir ein süßes Gebäckstück, dass mit der Geschichte Rotenburgs in Verbindung steht, wäre eine sehr gute Idee“, erklärt Petra Roth, Inhaberin der Bäckerei. Jede Woche backt sie in etwa 60 Stück, denn der „Rotenburger Bornschiss“ ist jetzt schon sehr beliebt bei den Kunden. Der neue „Rotenburger Bornschiss“ ist eine Art Doppelkeks mit einer cremigen Füllung – ein Geschmackserlebnis, das jeden Gaumen erfreuen wird. „Unser neues Gebäckstück würde sich natürlich auch sehr gut als kleines Ostergeschenk für Verwandte und Bekannte eignen, die vielleicht sogar weiter weg wohnen“, so Schulz abschließend.

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