Rotenburger City-Outlet: Machbarkeitsstudie für die Investoren

+

Das Projekt City Outlet in Rotenburg geht voran: Eine Machbarkeitsstudie soll Sicherheit für Investoren und Stadt bringen.

Rotenburg. Ein weiterer Meilenstein bei der Planung des City Outlets in Rotenburg ist erreicht. Nach vielen Monaten intensiver Planung und Investorenansprache konkretisieren sich nun die nächsten Schritte. Dazu werden in den kommenden Wochen Dominik Waloszczyk, Expansionsmanager aus Dortmund, Eve Kaulfürst, Immobilienmaklerin aus Hannover, und Architekt Helmut Holzhauer aus Bebra weitere Details zum Projekt bekannt geben. Das erklärt Rotenburgs Bürgermeister Christian Grunwald.

Um die bestehenden Interessen der an dem Projekt interessierten Finanzinvestoren zu festigen, soll nun zunächst auf deren Wunsch eine Machbarkeitsstudie erstellt werden. Die Studie soll Sicherheit darüber geben, dass sich das City Outlet-Konzept in der von den Projektierern derzeit angedachten Form betriebswirtschaftlich tatsächlich rechnet. Bestandteil der Potentialanalyse soll vor allem die Analyse der Marktanteile und der Umsatzerwartungen eines Rotenburger City Outlets sein. Ein positives Ergebnis der Machbarkeitsstudie und daraus folgend der Einstieg der Finanzinvestoren vorausgesetzt, soll zeitnah eine Ansprache der Hauseigentümer in der Rotenburger Innenstadt erfolgen. Eve Kaulfürst und Dominik Waloszczyk planen diesen Schritt bis Mitte des Jahres.

In den kommenden Wochen wollen die drei Projektierer bereits weitere konkretisierende Gespräche mit regionalen und überregionalen Partnern, vor allem im Rotenburger Einzelhandel, führen. Da die Finanzierung der Machbarkeitsstudie in einem Umfang von 15.000 bis 20.000 Euro der Stadt obliegt, werden die Projektpartner zusammen mit Bürgermeister Christian Grunwald den Mitgliedern der Rotenburger Stadtverordnetenversammlung in den öffentlichen Ausschusssitzungen Rede und Antwort über den derzeitigen Projektstand und die weiteren Schritte stehen. Die für die Potentialanalyse nötigen Mittel sind, so berichtet Grunwald, im Haushaltsplanentwurf 2016 verankert, den der Bürgermeister den Parlamentariern am kommenden Donnerstag vorlegen wird. Ende Februar soll der Plan dann von den Rotenburger Stadtverordneten beschlossen werden.

"Nach einer langen Zeit der Planung mit vielen Gesprächen und Vorbereitungsarbeiten auch bei uns in der Verwaltung stehen wir jetzt endlich an der Schwelle zu einer deutlichen Konkretisierung des Projekts City Outlet in Rotenburg", sagt Christian Grunwald. Auch die Umsetzung der auf dem erarbeiteten Konzept aufbauenden Machbarkeitsstudie und die im Erfolgsfall daraus folgende zeitnahe Eigentümeransprache sieht der Bürgermeister als gutes Zeichen für einen deutlichen Fortschritt des Projekts.  "Ein solches Multimillionenprojekt ist eben nicht von heute auf morgen realisiert. Und dass diejenigen, die ihr Geld dafür geben, möglichst die Sicherheit des Gelingens haben wollen, kann ich auch verstehen", sagt Grunwald. "Das wollen wir Rotenburger ja auch, daher halte ich die Machbarkeitsstudie für richtig und wichtig.

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Auffahrunfall auf der A5

Am heutigen Samstag kam es zu einem Auffahrunfall auf der A5 bei Bad Hersfeld.
Auffahrunfall auf der A5

Täter zerkratzt Audi in Bad Hersfeld

In der Nacht zum heutigen Sonntag wurde ein Audi in Bad Hersfeld zerkratzt.
Täter zerkratzt Audi in Bad Hersfeld

Ein Abend für Poesie und Musik

Eine Hommage an die jüdische Dichterin Rose Ausländer gestaltete Sabine Kampmann in Wort und Ton am Samstagabend in der Bad Hersfelder Martinskirche.
Ein Abend für Poesie und Musik

Erlebnisreiche Nacht in den Bad Hersfelder Museen

Zahlreiche Besucher nahmen an der ersten Bad Hersfelder Museums- und Erlebnisnacht teil und erlebten ihre Stadt aus einem neuen Blickwinkel.
Erlebnisreiche Nacht in den Bad Hersfelder Museen

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.