Rotenburger Imagefilm gewinnt "The Golden City Gate"-Preis auf der ITB Berlin

Jonas Haag (v. li.), Torben Schäfer und Alexander Bestvater haben für den Rotenburger Imagefilm den zweiten Platz beim Touristischen MultiMedia Award gewonnen. Foto: Buschky

Für den Rotenburger Imagefilm erhielten die MER und b3plus bei einem Internationalen Tourismus und Multimedia Wettbewerb eine Auszeichnung.

Rotenburg.  Was hat Rotenburg mit Weltmetropolen wie Riga, Ecuador und Danzig gemeinsam? Damit hätten wohl die wenigstens gerechnet, aber alle vier Städte haben mit ihrem Imagefilm den zweiten Preis bei „The Golden Citygate“ (Das Goldene Stadttor) in der Kategorie „City“ (Stadt) gewonnen. Die Verleihung des begehrten internationalen Tourismus-Awards fand bereits zum 18. Mal statt und ist die weltweite Nummer eins im Film-, Print- und Multimedia-Wettbewerb.

Eine Vision von Anfang an

Schon zu Beginn der Dreharbeiten für den Rotenburger Imagefilm hatte MER-Chef Torben Schäfer die Vision, mit dem Film bei einem Wettbewerb mitzumachen. „Gib dir bitte Mühe“, scherzte Schäfer mit Film und Web-Experte Jonas Haag, der den Film mit seiner Firma b3plus produzierte. Gesagt, getan. Schäfer bewarb Rotenburg mit dem Imagefilm für den Touristischen MultiMedia Award und teilt sich nun mit drei anderen, viel größeren Städten, den zweiten Platz. Nur Madrid konnte sie überbieten und den ersten Platz machen. „Wir konnten es erst gar nicht glauben, dass unser kleines Rotenburg mit großen Metropolen wie Riga und Ecuador auf einer Stufe steht. Deshalb sind wir natürlich sehr stolz auf diese besondere Auszeichnung“, waren sich b3plus Geschäftsführer Alexander Bestvater und der MER-Chef einig.

Und genau das war auch ihre Prämisse, erklärt Schäfer. Sie wollten zeigen, dass so eine kleine Stadt, mit geringem Budget und wenigen Mitteln, mit einer regionalen Werbeagentur auch etwas besonderes und hochwertiges auf die Beine stellen kann. Der Rotenburger Imagefilm zeichnet sich in erster Linie durch visuelle Effekte aus. Drohnen- und Nahaufnamen zeigen die idyllische Natur der Fuldastadt aus verschiedenen Perspektiven. Die visuellen Eindrücke werden von Sprechblasen untermalt, die eine Kommunikation von Touristen der Stadt mit der Familie in der Heimat darstellen. „Wir wollten einen Imagefilm machen, der ganz anders ist. Mit der bildlichen Darstellung sollen Emotionen hervorgerufen werden“, erklärt Bestvater. Sprache hätte diese Emotionen nur zerstört, deshalb haben sie sich für Sprechblasen mit kurzen Textnachrichten entschieden, die auch wesentlich einfacher in andere Sprachen zu übersetzen sind. Für den Projektverantwortlichen Jonas Haag war die Produktion des Imagefilms ebenfalls etwas ganz besonderes: „Ich bin gebürtiger Rotenburger und hatte schon lange den Wunsch, über diese schöne Stadt mal einen Film zu drehen. Deshalb war das für mich eine Herzensangelegenheit“ – und das sieht man auch am Endergebnis, sind sich Schäfer, Bestvater und Haag einig. Ausgehändigt wurde der Preis im Rahmen der ITB, der Internationalen Tourismus Börse in Berlin, die seit 2001 jährlich stattfindet.

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