Rückkehr nach 2017 gerne gewollt

Am 9. und 10. Januar 2015: „Sport und Show“ geht 
in eine neue Runde – jetzt Karten sichern! Foto: nh
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Am 9. und 10. Januar 2015: „Sport und Show“ geht in eine neue Runde – jetzt Karten sichern! Foto: nh

Die SPD Bad Hersfeld zum Umzug von „Sport & Show“ nach Rotenburg

Bad Hersfeld. Die Entscheidung, Sport & Show 2017 in Rotenburg stattfinden zu lassen, ist aus Sicht der Veranstalter verständlich, für die Stadt eine denkbar schlechte Entwicklung. Für den SPD-Stadtverband macht Karsten Vollmar klar, dass alle Voraussetzungen für eine Rückkehr in 2018 geschaffen werden müssen – "das ist man der Show und ihrer Tradition in der Waldhessenhalle, den Darstellern und Sportlern, den vielen tausend Zuschauern und Fans sowie nicht zuletzt auch den Organisatoren schuldig", so der SPD-Stadtverbandsvorsitzende.Verständnis hat die SPD für die Entscheidung nur teilweise. Klar ist aus Sicht der SPD, dass Ehrenamtlichen, die mit viel Herzblut für dieses Event stehen, Unterstützung gegeben werden muss – gerade und vor allem in Zeiten knapper Kassen, aber auch fehlender Helfer und immer größer werdender Aufgaben vor Ort. Sport & Show hat sich derart professionalisiert, dass für eine solche Show auch professionelle Bedingungen neben ehrenamtlichen Strukturen geschaffen werden müssen.  Es bleibt aber auch die sich aufdrängende Frage, warum bei einer großen, parteiübergreifenden Zustimmung, Sport & Show in der Kreisstadt zu halten, keine Einigung bzw. kein Angebot seitens der Stadt an die Organisatoren erfolgen konnte."Allein die Marketingwirkung, die viele tausend Besucher auf dem Obersberg oder auch der gute Ruf, den Bad Hersfeld als Veranstaltungsort von Großevents erwirbt, hätte eine Investition seitens der Stadt mehr als gerechtfertigt und wäre im Sinne vieler Menschen in der Stadt und weit darüber hinaus gewesen", so Vollmar.Letztlich ging es dem Verein um die berechtigte Forderung, eine Zusage städtischer Hilfe bei Auf- und Abbau und der Gestellung von Bühne sowie Teilen der Beleuchtung oder auch der Bestuhlung zu bekommen – und das möglichst schnell, damit die anstehenden Verträge unterzeichnet werden können. Alles in allem wäre es um eine Summe um geschätzte 20.000 Euro gegangen.Bei so viel seltener und fraktionsübergreifender Einigkeit im Stadtparlament hätte aus Sicht der SPD eine Zusage für die Organisatoren erfolgen können, um ihnen die dringend benötigte Planungssicherheit zu geben.Die Stadt hätte doppelt profitiert: Von der guten Show einerseits und dem guten Marketing, das von Sport & Show ausgeht, andererseits.

Beides kann man nun 2017 in Rotenburg bewundern, ein hoffentlich einmaliger Akt. "Ich bin daher Hans Hantke und dem Team um Sport & Show dankbar, dass die Rückkehr in die Waldhessenhalle deutlich in Aussicht gestellt wird – wir werden diese Rückkehr nach Bad Hersfeld unterstützen", so Vollmar abschließend.

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