Rund 7 Mio. Euro von Land und Bund: Auch Bebra, Rotenburg, Alheim, Nentershausen, Morschen kriegen was ab

Wiesbaden/Waldhessen. Rund 7,08 Mio. Euro für das Förderprogramm "Stadtumbau in Hessen" stellt das Land gemeinsam mit dem Bund in diesem J

Wiesbaden/Waldhessen. Rund 7,08 Mio. Euro für das Förderprogramm "Stadtumbau in Hessen" stellt das Land gemeinsam mit dem Bund in diesem Jahr zur Verfügung. Das teilte  Wirtschaftsminister Florian Rentsch gestern in Wiesbaden mit. Die Mittel stammen zu je 50 Prozent von Bund und Land. Die Kommunen beteiligen sich mit weiteren rund 3,54 Mio. Euro.

Aus dem Kreisanzeiger-Verbreitungsgebiet mit dabei: Die Interkommunale Kooperation Pro Region Mittleres Fuldatal ZuBRA (Alheim, Bebra, Rotenburg), die Interkommunale Kooperation Herleshausen, Nentershausen, Sontra und die Interkommunale Kooperation Zweckverband Gewerbegebiet Mittleres Fuldatal (Felsberg, Malsfeld, Melsungen, Morschen, Spangenberg).

17 Interkommunale Kooperationen und 14 Einzelstandorte erhalten in diesen Tagen Zuwendungsbescheide. Insgesamt werden 91 hessische Kommunen bei den Aufgaben des Stadtumbaus finanziell unterstützt.

Zentrale Handlungsfelder sind die Anpassung der Infrastruktur an die Bedürfnisse der vielerorts weniger und zunehmend älter werdenden Bevölkerung. Gleichzeitig soll das wirtschaftliche Potenzial in den Kommunen gestärkt und aktiviert werden.

"Ich freue mich ganz besonders, dass der hessische Weg, die Herausforderungen des demografischen Wandels aktiv zu gestalten, in den vergangenen Jahren beispielhafte Erfolge erzielt hat. Unser Ansatz, die interkommunale Kooperation auch im Bereich der Stadtentwicklung zu fördern, hat sich als richtig und effektiv erwiesen", bilanzierte Rentsch.

"Wir sind davon überzeugt, dass Zusammenarbeit von Städten und Gemeinden ein gewinnbringender Ansatz zur Bewältigung von Problemen ist. Daher liegt ein besonderer Schwerpunkt des Stadtumbaus in Hessen auf der Interkommunalen Kooperation", so der Minister.

Rentsch hob die Zusammenarbeit vor allem kleinerer und mittlerer Kommunen hervor. "Ich begrüße es, dass eine Vielzahl der Städte und Gemeinden die besonderen Chancen der Interkommunalen Kooperation erkannt haben und sie als Zukunftsstrategie für den Stadtumbau weiter entwickeln. Dabei gilt es nicht nur finanzielle Ressourcen zu bündeln, sondern auch Potenziale zu vernetzen um gemeinsam den komplexen Aufgaben des Stadtumbaus begegnen zu können."

Weitere Informationen unter www.stadtumbau-hessen.de

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Standortprofile:

Kommunale Arbeitsgemeinschaft Pro Region Mittleres Fuldatal (ZuBRA) (Interkommunale Kooperation Alheim, Bebra, Rotenburg)

Zweckverband Interkommunale Zusammenarbeit (InKomZ) Sontra - Herleshausen - Nentershausen

Zweckverband Interkommunales Gewerbegebiet Mittleres Fuldatal (Interkommunale Kooperation Felsberg, Malsfeld, Melsungen, Morschen, Spangenberg)

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