80 Sänger, starkes Ensemble: Chorverein Bad Hersfeld mit Ehrungen

Bad Hersfeld. Der Chorverein Bad Hersfeld kann auch im 105. Jahr seines Bestehens auf ein weiteres erfolgreiches Sängerjahr zurückschauen. "Wir

Bad Hersfeld. Der Chorverein Bad Hersfeld kann auch im 105. Jahr seines Bestehens auf ein weiteres erfolgreiches Sängerjahr zurückschauen. "Wir stehen gut da, wir sind erfolgreich und wir haben Zuspruch", fasste Vorsitzender Hans Jürgen Dietz in seinem Rechenschaftsbericht für 2012 die Lage zusammen. Für das bevorstehende Jahr kündigte er vielfältige Aktivitäten an, mit denen der Chor bei öffentlichen Auftritten begeistern und überzeugen und zur kulturellen Vielfalt in der Stadt beitragen möchte. Dietz sagte allen Aktiven herzlichen Dank, insbesondere dem musikalischen Leiter Helgo Hahn, den Mitgliedern des Vorstandes und natürlich auch den inzwischen gut 80 Sängerinnen und Sängern, von denen sieben für 25- und 10jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet wurden.

2012 war nach Darstellung von Dietz geprägt von zahlreichen großen Auftritten durch den Gesamtchor sowie durch das aus 13 Sängern und Sängerinnen bestehende Vokalensemble TonArt. Der Vorsitzende erinnerte an die ausverkaufte Operettengala und das Adventskonzert  von TonArt gemeinsam mit Julian Weigend auf dem Obersberg sowie den Auftritt bei der Verleihung des Hersfeld-Preises in der Stiftsruine. Weitere Veranstaltungen waren das Eröffnungskonzert der Festspielsaison mit der Aufführung der "Jubelmesse" von Carl Maria von Weber und das große Konzert am Volkstrauertag in der Stadtkirche mit der erneuten Aufführung des "Stabat Mater" von Karl Jenkins.

Beim  Festakt des Mitteldeutschen Sängerbundes wurde Hans Jürgen Dietz für seine hervorragenden Verdienste um den Chorgesang die Louis-Spohr-Plakette verliehen, die höchste Auszeichnung des Mitteldeutschen Sängerbundes.

Chorleiter Hahn dankte den Mitgliedern für die rege Teilnahme an den Proben, die immer wieder Spaß machten und in großartige Aufführungen mündeten. Nach seiner Aussage war der Chorverein nie größer und stellt mit annähernd 80 Stimmen einen gewaltigen Klangkörper, der vor allem in der Stadtkirche, aber auch im Audimax auf dem Obersberg zur vollen Entfaltung kommen könnte. Durch den Zuspruch bestehe auch nicht das vielerorts beklagte Problem des Nachwuchsmangels – wenngleich durchaus noch einige Männerstimmen Platz finden würden. "Für Tenöre und Bässe haben wir immer noch einen Platz frei", sagte Hahn.

Er und Vorsitzender Dietz ehrten nachfolgend sieben Mitglieder für langjährige Zugehörigkeit. 20 Jahre dabei sind Annette Hütz, Doris Kehl-Scharfschwert, die auch Kassenwartin des Vereins ist, Barbara Koinzer und Reinhardt Richter. Seit 10 Jahren dabei sind Dr. Cordula Haßler, Luise Schmidt und Ingo Renner.

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