Über 100.000 Euro Schaden wegen Missachtung der Vorfahrt

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Dem Sattelzug-Fahrer wurde die Vorfahrt an einer Kreuzung mit ausgeschalteter Ampel genommen. Um Schlimmeres zu verhindern, versuchte er dem anderen Gefährt auszuweichen.

Wie sich der Verkehrsunfall am Donnerstagnachmittag in Gerstungen ereignet hat, erfahren Sie hier im Bericht. Der KA möchte sich zudem beim Fahrer für die Formulierung bei der Erstmeldung entschuldigen.

Gerstungen. Am Donnerstagnachmittag kam es zu einem schweren Verkehrsunfall in Gerstungen. Gegen 14.20 Uhr befuhr ein 55-jähriger Fahrzeugführer aus Oberellen mit seinem Lkw die Landstraße in Gerstungen in Richtung Obersuhl. An der Kreuzung zur Richelsdorfer Straße missachtete er die Vorfahrt eines Sattelzuges, welcher sich der Kreuzung aus Richtung Berka/Werra näherte. Zum Unfallzeitpunkt war die Ampelanlage an der Kreuzung ausgeschaltet.

Der 27-jährige Sattelzugführer erkannte die Gefahrensituation und versuchte nach links auszuweichen, um eine Kollision zu verhindern. Durch das Ausweichmanöver verlor er die Kontrolle über den Sattelzug, fuhr geradeaus, durchbrach eine Stützmauer, im Anschluss einen Vorgarten und kam an der Wand eines Wohnhauses zum Stehen. Hierbei verletzte er sich leicht an der Hand.

Weitere Personen wurden nicht verletzt. Der 55-Jährige aus Oberellen verriss seinen Lkw ebenfalls nach rechts und kollidierte mit der ­Am­pel­anlage. Die Unfallstelle musste für mehrere Stunden, aufgrund von Bergungsmaßnahmen, gesperrt werden. Es entstand ein Gesamtschaden von circa 108.000 Euro.

Entschuldigung des KAs an den Fahrer des Sattelzugs

Für die Formulierung in der Online-Erstmeldung auf der KA-Facebookseite, dass der Fahrer vermutlich die Kurve nicht gekriegt hätte, möchte sich der KA hiermit beim Fahrer entschuldigen. Die Meldung der Polizei erreichte uns erst einige Stunden nach der Erstmeldung. Der Online-Beitrag wurde entsprechend geändert.

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