A5: Sattelzug übersieht Pkw – Kind verletzt

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Das meldete die Polizei. Foto: Archiv

A5/Hattenbacher Dreieck. Am Donnerstag, 23. Februar, kam es gegen 20.50 Uhr auf der BAB A5, zwischen dem Dreieck Reiskirchen und dem Hattenbacher Drei

A5/Hattenbacher Dreieck. Am Donnerstag, 23. Februar, kam es gegen 20.50 Uhr auf der BAB A5, zwischen dem Dreieck Reiskirchen und dem Hattenbacher Dreieck, in der Gemarkung Niederaula, am Hattenbacher Dreieck, Fahrtrichtung Nord, zu einem Unfall.

Ein 43-jähriger Sattelzugfahrer aus Tschechien befuhr zunächst auf der BAB A5 den rechten zweier Fahrstreifen, aus Richtung Frankfurt am Main kommend, in Richtung Kassel.

Ein 49-jähriger Fahrzeugführer aus Memmingen befuhr mit seinem Pkw VW Polo auf der A 7 den linken zweier Fahrstreifen, aus Richtung Fulda kommend, in Richtung Kassel. Am Hattenbacher Dreieck führt die BAB A 5 auf die A 7. Die Fahrbahn ist in Fahrtrichtung Norden dann vierspurig, so dass der Sattelzugfahrer nun den dritten und der Pkw-Fahrer den zweiten Fahrstreifen befuhr.

Der tschechische Sattelzugfahrer wollte nach rechts den Fahrstreifen wechseln und übersah hierbei das Fahrzeug aus Memmingen. Es kam zum seitlichen Anstoß beider Fahrzeuge, wobei der Sattelzug den Pkw noch ca. 50 Meter vor sich herschob. Anschließend drehte sich das Fahrzeug, kam nach links ins Schleudern und prallte gegen die Betongleitschutzwand. Im weiteren Verlauf drehte sich der Pkw durch den Anprall erneut und kam entgegengesetzt zur Fahrbahn auf dem linken Fahrstreifen zum Stehen.

Durch die am Unfallort eintreffende Streife der Polizeiautobahnstation Bad Hersfeld wurde die Fahrbahn der A 7 in Fahrtrichtung Kassel kurzfristig gesperrt, so dass die unfallbeschädigten – aber noch fahrbereiten – Fahrzeuge auf den Standstreifen verbracht, die Fahrbahn geräumt werden konnte und so keine nennenswerte Beeinträchtigung des nachfolgenden Verkehrs entstand.

Der tschechische Sattelzugfahrer und der Pkw-Fahrer blieben unverletzt. Die achtjährige Tochter des Pkw-Fahrers, die zum Zeitpunkt des Unfallgeschehens angegurtet auf der Rücksitzbank saß, stieß sich durch den Zusammenstoß mit dem Sattelzug und/oder dem anschließenden Anprall mit der Betongleitschutzwand den Kopf und wurde hierbei leicht verletzt (vermutlich Gehirnerschütterung). Sie wurde vorsorglich zur weiteren ärztlichen Behandlung ins Klinikum Bad Hersfeld gebracht. Die junge Patientin konnte das Klinikum aber bereits am späten Abend wieder mit ihrem Vater verlassen.

Aufgrund des Verkehrsunfalls und der damit verbundenen verletzten Person wurde durch die Staatsanwaltschaft eine Sicherheitsleistung festgelegt, die der tschechische Sattelzugfahrer vor Ort entrichtete.

Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 5.000 Euro geschätzt.

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