Schenklengsfeld macht’s vor

Michael Roth wirbt beim Solarfrhstck fr nachhaltige regionale EnergiegewinnungSchenklengsfeld. Wer glaubt, dass Strom

Michael Roth wirbt beim Solarfrhstck fr nachhaltige regionale Energiegewinnung

Schenklengsfeld. Wer glaubt, dass Strom aus der Steckdose kommt, irrt. Aber bezahlbare Energie muss auch nicht aus groen Kraftwerken ber lange Wege transportiert werden. Die SPD Schenklengsfeld hatte zu einem Frhstck der besonderen Art eingeladen: Beim Solarfrhstck erhielten die Brgerinnen und Brger Gelegenheit, mit dem BundestagsabgeordnetenMichael Roth ber zukunftsweisende Energie von morgen zu diskutieren. Unsere Region macht vor, dass Energie aus Sonne, Wind, Wasser oder Biomasse nicht nur sauberen Strom liefert, sondern auch Arbeitspltze schafft, zeigte sich Rothoptimistisch.

Wer, wie die CDU, auch weiterhin auf Atomkraft setze, zeige, dass er immer noch nichts dazugelernt habe, so Michael Roth. Das geplante Atomendlager Asse ist kurz davor abzusaufen und trotzdem tut Frau Merkelimmer noch so, als sei Atomkraft unsere Zukunft.

Roth rechnete seinen zahlreichen Zuhrern im Brgerhaus Oberlengsfeld vor, dass ein abgeschriebenes Atomkraftwerk mittlerweile eine Million Euro pro Tag Gewinn fr die Betreiber abwerfe. Von diesen gigantischen Gewinnen kommt aber vor Ort nichts an. Wir brauchen Energie, die bezahlbar ist und Energie, die sicher ist, rief Rothunter dem Beifall der Anwesenden.

Dass Schenklengsfeld einer der grten Erzeuger Erneuerbarer Energien im Landkreis Hersfeld-Rotenburg sei, komme nicht von ungefhr, betonte SPD-Kommunalpolitikerin Tanja Hartdegen. Auf Antrag der SPD-Fraktion wurden allein im letzten Jahr zwei Photovoltaikanlagen installiert. Sowohl Brgerhaus als auch Kindergarten seien seitdem mit Solardchern ausgestattet. Und auch private Sonnenkollektoren auf Scheunendchern und Wohnhusern finde man immer hufiger.

Ehrenbrgermeister Horst Hannich verwies auf die vorhandene Windkraftanlage und betonte: Wir brauchen in Zukunft einen vernnftigen Mix aus umweltschonenden Energiequellen. Strom komme zwar auch in Schenklengsfeld nicht aus der Steckdose, aber immer fter vom Dach gegenber oder vom Windrad am Ortseingang, so Michael Roth zum Abschluss der Veranstaltung.

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