Schmidt siegt klar

Weltlepratag am 27. Januar: Landrat Dr. Schmidt unterstuetzt den Spendenaufruf des DAHW. Foto: Archiv
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Weltlepratag am 27. Januar: Landrat Dr. Schmidt unterstuetzt den Spendenaufruf des DAHW. Foto: Archiv

Landratswahl: Jubel bei der CDU, Enttäuschung bei der SPD... Dr. Schmidt bleibt LandratVon KARSTEN KNÖDLWaldhessen. Fast 60 Prozent wollten Dr. Sc

Landratswahl: Jubel bei der CDU, Enttäuschung bei der SPD... Dr. Schmidt bleibt Landrat

Von KARSTEN KNÖDL

Waldhessen. Fast 6 Prozent wollten Dr. Schmidt, nur 4 Prozent Koch und 6 Prozent wollten gar nicht. Das ist das Ergebnis der Landratswahl im Kreis Hersfeld-Rotenburg.

Als am Sonntagabend im Landkreisgebäude das Endergebnis der Landratswahl via Beamer auf die Großbildleinwand projeziert wurde, knallten bei der CDU die Korken. Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt bleibt für weitere sechs Jahre im Amt.

Lange Gesichter hingegen bei der SPD. Deren Kandidat Manfred Koch "darf" sich weiter auf seine Arbeit im Kirchheimer Rathaus konzentrieren – dort ist er Bürgermeister.

In einer ersten Stellungnahme sagte Schmidt, dass es die Wähler offensichtlich honoriert hätten, dass er und seine Mannschaft in den vergangenen fünfeinhalb Jahren gute Arbeit geleisten haben. Schmidt: "Ich habe umgesetzt, was ich versprochen habe und verspreche nichts, was ich nicht halten kann." Eine der Aufgaben, die sich der 59-jährige Agrar- und Betriebswirt für die kommende Legislaturperiode auf seine to-do-Liste geschrieben hat: "Wir wollen weiterhin viel in die Bildung investieren."

Manfred Koch, der mit der Schmidt-Kritik "Da wird mehr verwaltet als gestaltet" in den Wahlkampf gezogen war, machte in einer ersten Analyse auch die niedrige Wahlbeteiligung für sein enttäuschendes Abschneiden verantwortlich: "Wir als SPD haben es nicht geschafft, unser Klientel zum Gang an die Wahlurne zur bewegen."

Der 47-jährige Koch war angetreten, um den traditionell roten Wahlkreis, der 23 verloren gegangen war, zurückzuerobern. In Kirchheim ist der ehemalige Briefträger seit November 1998 Rathaus-Chef – in seiner mittlerweile zweiten Amtszeit.

Die Wahlbeteiligung lag bei 4,5 Prozent, 23 waren es noch 65,8 Prozent gewesen.

Einen Kommentar von Kreisanzeiger-Redaktionsleiter Karsten Knödl zum Thema lesen Sie HIER

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EXTRA INFO

Roter Kreistag, schwarzer Landrat

Im Kreis Hersfeld-Rotenburg leben rund 125. Menschen, von denen knapp 1. wahlberechtigt sind.

Im Kreistag regiert die SPD (29 Sitze) zusammen mit den beiden Vertretern der Freien Liste. In der Opposition ist die CDU mit 23 Sitzen die stärkste Fraktion.

Die Grünen kommen ebenso wie die FDP auf zwei Sitze. Je einen Sitz haben die Linke, die Freie Wählergemeinschaft und die Unabhängige Wahlalternative Hersfeld-Rotenburg.

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