100 Mal schneller ins Netz: Ransbach profitiert von Glasfaser

Der Ärger in Ransbach hat bald ein Ende: Schnelles Internet kommt in absehbarer Zeit! V.li.: Fuat Dalar (Telekom), Ralf Brandau, Wilfried Brandau, Hans-Albert Pfaff und Daniel Brandau (alle BI) umfassen ein Leerrohr für Glasfaser.
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Der Ärger in Ransbach hat bald ein Ende: Schnelles Internet kommt in absehbarer Zeit! V.li.: Fuat Dalar (Telekom), Ralf Brandau, Wilfried Brandau, Hans-Albert Pfaff und Daniel Brandau (alle BI) umfassen ein Leerrohr für Glasfaser.

Bisher waren nur eine Geschwindigkeit von 380 Kbit/s möglich. Mit dem Glasfaserausbau 2017 soll gut das 100-fache klappen, also: 30 bis 50 Mbit/s.

Ransbach. Über schnelles Internet dürfen sich die Ransbacher im Laufe des kommenden Jahres freuen. Die nötigen Verträge wurden am Freitag, 28. November, mit der Telekom unterzeichnet.Da der Kommunikationsanbieter zunächst Ransbach nicht auf dem Schirm hatte, war eine Anfrage der Ransbacher nötig, ob ein Glasfasernetz erschlossen werden könnte.

Um eine wirtschaftliche Lücke zu füllen, gründete sich kurzerhand die Bürgerinitiative DSL Ransbach. Die mittlerweile 150 Mitglieder, also circa 1/3 der Haushalte, überweisten jeweils 100 Euro. BI-Vorsitzender Wilfried Brandau lobt das Engagement im Dorf: "Dass sich so viele der BI angeschlossen haben, ist ein Zeichen für die gute Kultur im Dorf."

Mit dem Geld wurden weitere 500 Meter Leerrohre für Glasfaser verlegt. An viel befahrenen Stellen oder Bürgersteigen hilft die Telekom aus, die noch fehlenden Leerrohre zu verlegen. Statt wie bisher mit 380 Kbit/s darf dann, insofern die Witterung mitspiele, ab frühstens Juni, so Fuat Dalar, Telekom-Regio-Manager Infrastrukturvertrieb Mitte, mit 30 bis 50 Mbit/s ins Netz gegangen werden.

Die Ransbacher dürfen sich also auf die im Schnitt 100-fache Geschwindigkeit freuen. In einem weiteren Schritt kann 2018 die Freigabe für Vectoring erfolgen, was die Störungen der Kupferkabel, die vom Glasfasernetz zu den einzelnen Haushalten führen, reduziert. Dadurch wären sogar Geschwindigkeiten bis zu 100 Mbit/s möglich. Ortsvorsteher Hans-Albert Pfaff befürwortet die Aktion: "Es zählt jedes Jahr – auch in Hinblick auf Home Office und die Möglichkeiten, die die Zukunft bereithält."

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