Schonfrist für Mitarbeiter

Von DOREEN PFRTNERBebra. Der Autozuliefererkonzern Siemens VDO hatte Ende des vergangenen Jahres angekndigt, 104 Stellen in den Standorten

Von DOREEN PFRTNER

Bebra. Der Autozuliefererkonzern Siemens VDO hatte Ende des vergangenen Jahres angekndigt, 104 Stellen in den Standorten Bebra und Mhlhausen bis zum 31. Mrz zu streichen (wir berichteten). Auf einer Wirtschaftsausschusssitzung am 22. Februar in Nrnberg wurde den betrieblichen Interessenvertretern mitgeteilt, dass der Stellenabbau in der Produktion weiterhin geplant sei - jetzt jedoch bis zum 30. September.

Wirtschaftlicher Unsinn

Der Betriebsrat in der Biberstadt uert absolutes Unverstndnis gegenber der Unternehmenspolitik von Continental. Obwohl eine Vollbeschftigung an beiden Standorten seit Monaten ist und 21. Schichten gearbeitet werden, sollen Arbeitspltze weiterhin vernichtet werden, uert sich der Betriebsratsvorsitzendene Klaus-Dieter Khnel verrgert. Nach dessen Aussage sei angesichts der guten Auftragslage und Auslastung in den Werken der Personalabbau wirtschaftlicher Unsinn und nicht nachvollziehbar.

Konsequenzen sind nicht absehbar

Wrden die beiden Standorte von den Konzernverantwortlichen gezwungen den beabsichtigten Abbau zu vollziehen, mssten Auftrge abgemeldet werden und die Kunden wrden nicht mehr beliefert. Welche Konsequenzen eine solche Geschftspolitik nach sich ziehen wrde, kann zum heutigen Zeitpunkt nicht abgeschtzt werden, so Khnel weiter. Fr ihn beweise die Firma, dass sie nicht an einem langfristigen Erhalt und dem Ausbau von Arbeitspltzen sowie an der Strkung der Standorte, interessiert sei. Stattdessen verfolge das Unternehmen eine Politik, die der kurzfristigen Renditesteigerung dienen soll.

Fr den Betriebsrat der Werke Bebra und Mhlhausen steht fest, dass dieser eine solche Unternehmensplanung nicht untersttzen wird. Man sei sich einig, in den nchsten Wochen und Monaten mit verschiedenen Manahmen gegen den Arbeitsplatzabbau vorzugehen. Aber diese Manahmen sind noch nicht definiert, antwortet der Betriebsratsvorsitzende Khnel auf die Frage, welche Manahmen ergriffen werden knnten.

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