100 Schritte fürs Klima

Von PHILIPP LINGWaldhessen. Eine lange Reise beginnt mit dem ersten Schritt, besagt eine chinesische Spruchweisheit. Gleich mit 100 ersten Schri

Von PHILIPP LING

Waldhessen.Eine lange Reise beginnt mit dem ersten Schritt, besagt eine chinesische Spruchweisheit. Gleich mit 100 ersten Schritten wollen die Landkreise Hersfeld-Rotenburg und Schwalm-Eder die Nutzung von Bioenergie in Kooperation mit dem Zweckverband Knllregio gemeinsam ein gutes Stck voranbringen und Bioenergieregion 2008 werden. Nachdem die Kreise mit ihrer Bewerbung bereits in der zweiten Runde des Bundeswettbewerbs stehen (der Kreisanzeiger berichtete), wurde jetzt in einer Informationsveranstaltung in Neuenstein-Aua der weitere Verlauf des Wettbewerbs vorgestellt. Dr. Karl-Ernst Schmidt, Landrat des Kreises Hersfeld-Rotenburg stellte fest: Unsere Region bietet beste Voraussetzungen. Sein Kollege Frank-Martin Neuprtl vom Schwalm-Eder-Kreis lobte die gute Zusammenarbeit der beiden Kreise: Das ist nicht selbstverstndlich, ber Kreis- und Parteigrenzen hinweg.

Bereits viel geleistet

Ohne Zweifel, so fhrten beide aus, steht die Region bereits jetzt gut da: 25% der in ffentlichen Gebuden installierten Holzfeuerungsanlagen in Hessen befinden sich in den beiden Kreisen, 60 an der Zahl, die bereits 40% der Energie aus Biomasse erzeugen. Schmidt ist daher optimistisch: Wir haben uns beworben, weil wir von unseren Chancen berzeugt sind.

Zumal die Hlfte der Teilnehmer in der zweiten Wettbewerbsrunde tatschlich zur Bioregion werden wird.Anschlieend stellte Dr. Brigitte Buhse, Geschftsfhrerin des Zweckverbands Knll den Plan 100 regionale Schritte zum globalen Klimaschutz (siehe Infokasten) vor. Das sind sehr ehrgeizige Ziele, so Buhse, aber wir glauben, dass sie zu erreichen sind.

In der anschlieenden Diskussion wurden bereits erste Vorschlge eingebracht. Das Umweltbildungszentrum Licherode sagte zu, seine Erfahrungen mit den Senior-Umwelttrainern bei der Ausbildung der Energieberater einzubringen. Doch auch die Frage, was denn passiere, wenn die Region nicht gewinnt, kam auf. Ein Plan B sei zwar noch nicht fix und fertig, so Buhse, sie versprach jedoch, die monatelange Arbeit werde natrlich nicht umsonst gewesen sein.

Mehr Informationen zum Wettbewerb im Internet unter www.bioenergie-regionen.de und www.bioregio-holz-knuell.de. Als nchstes findet zur Vorbereitung des Wettbewerbskonzepts ein Zukunftsworkshop am Freitag, 7.November von 15 bis 17.30 Uhr in der Schule in Neuenstein-Obergeis statt.

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