Schüleraustausch in Frankreich: gute Stimmung und Sonnenschein inklusive

Bad Hersfeld. Zum zweiten Schüleraustausch der Modellschule Obersberg mit dem Lycée Campostal machten sich kurz vor den Herbstferien 25 Schülerinne

Bad Hersfeld.Zum zweiten Schüleraustausch der Modellschule Obersberg mit dem Lycée Campostal machten sich kurz vor den Herbstferien 25 Schülerinnen und Schüler der 11. und 12. Klassen auf den Weg zum Gegenbesuch im 16 Stunden entfernten Rostrenen in der Bretagne. Begleitet von den Lehrerinnen Kathrin Schäfer und Corina Klose kam der bunt zusammengewürfelte Haufen schließlich etwas müde im kleinen Städtchen an, wo er von wunderschönem Sonnenschein und strahlenden Austauschpartnern begrüßt wurde. Nach einem Schul- und Stadtrundgang ging es das erste Mal in die Familien.

Außer der Teilnahme am Unterricht war das Programm für die folgenden 5 Tage wie folgt aufgebaut: Besichtigung einer alten Schule in Bothoa, in der die Schülergruppe Einblick in den Unterricht von damals bekam, eine Fahrt nach Brest in das Océanopolis, einem vielseitigen Meeresmuseum, gefolgt von einem Picknick am Hafen, und Entdeckungstouren auf der wunderschönen Insel Bréhat und im Schlosspark von "la Roche Jagu". Auch ein Spielenachmittag mit den Austauschschülern und ein gemeinsames bretonisches Abendessen durften nicht fehlen. Am Wochenende traf man sich dann in kleineren Gruppen zu verschiedenen Aktivitäten: Shopping in Brest, Paintball spielen, Klettern, Rudern und Bowlen. Die Gastfamilien wurden als sehr angenehm und gastfreundlich empfunden, es gab viel Baguette, Camembert, Fisch und traditionell bretonische Crêpes und Kuchen.

Am Ende standen wieder viele positive Erfahrungen auf beiden Seiten. "Die Woche war erholsam und interessant, die Stimmung zwischen der Franzosen und den Deutschen war gut und selbst das Wetter stimmte", meinte Lea Schmidt und von Christoph Kaleta gab es positive Rückmeldungen, was die Sprache betrifft:  "Sowie sprachlich, als auch persönlich hat es mir genützt, speziell der Praxisbezug macht die Sprache greifbarer", lautete sein Fazit.

So kam dann der gefürchtete Tag der Abreise schneller als bedacht: "Als der kleine Bruder meiner Austauschpartnerin anfing zu weinen, konnte ich auch selbst meine Tränen nicht zurückhalten", so Carolin Holl.

Doch bevor die Heimat erreicht wurde, stand noch ein Halt in der Normandie auf dem Programm, beim berühmten Mont Staint Michel, was den krönenden Abschluss bildete.

Letztendlich brauchten wir Frau Kloses Rat nicht so ernst nehmen: "Vous savez bien que ce qui ne tue pas nous rend plus fort" (Was uns nicht umbringt, macht uns nur noch stärker) und hoffen, dass wir unsere Austauschschüler bald wiedersehen werden.

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