100 Prozent Kumpel: K+S bietet vielfältige Ausbildungsmöglichkeiten

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Kumpel Sven Grauel (li.) führt die Gruppe durch das Museum unter Tage.

Infoveranstaltung zu Ausbildungswegen bei K+S wurde gut besucht. Anschließende Führung verschaffte einen ausführlichen Überblick über den Bergbau bei K+S.

Merkers.  Mit dem Thema „Berufe unter Tage in der Welt des weißen Goldes“ hat K+S gemeinsam mit Schulewirtschaft Nordhessen Interessenten rund um Ausbildungsplätze bei K+S ins Erlebnisbergwerk Merkers eingeladen. Diana Kister, Referentin Ausbildungsmarketing und Ausbilderin bei K+S, wieß die Teilnehmer in den Kaliabbau und die vielfältige Verwendung in Lego, Babynahrung, Brot, Handys oder Farben ein. Aktuell arbeiten bei allen K+S-Standorten der Region rund 4.400 Mitarbeiter, wovon 300 Azubis sind.

Azubis können ganz vielfältige Richtungen einschlagen: Bergbautechnologe mit den Fachrichtungen Tiefbohrtechniker oder Tiefbautechniker, Chemikant, Kfz-Mechaniker, Industriemechaniker, Elektroniker für Betriebstechnik oder Anlagenmechaniker. Außerdem bietet K+S einen dualen Studiengang in der Vermessungstechnik und Geoinformatik an. Durch die zunehmende Umstellung von Diesel- auf Elektromotoren unter Tage, ist auch entsprechendes Wissen in diesem Bereich von Nöten. In Kooperation mit der Werratalschule Heringen ist es auch möglich, Chemisch Technischer Assistent zu werden. Ab Sommer gesellen sich auch Umschulungen zum Repertoire hinzu. „Wir hoffen auf Sie, die verfügbaren Stellen bei den Schülern bekannter zu machen“, appelliert Kister an die Teilnehmer gerichtet. Kister macht auch auf die zahlreichen Vorteile aufmerksam, die K+S bietet, wie etwa einen Tarifvertrag, betriebliche Altersvorsorge, tolle Dynamik in den Ausbildungsgruppen, 30 Ausbilder und 200 Ausbildungsbeauftragte, gezielte Prüfungsvorbereitung sowie ein Betriebsklima, das 100 Prozent Kumpel ausstrahlt.

Diana Kister bei ihrer Präsentation über K+S als Ausbildungsort.

Darüber hinaus bietet K+S eine unbefristete Übernahme bei fachlicher und persönlicher Eignung sowie Weiterbildungsmöglichkeiten für den Meister oder im Studium. „Es ist gerne gesehen, wenn sich Interessenten online bewerben“, schließt Kister ihren Vortrag ab. Weiter ging es mit Kumpel Sven Grauel, der mit reichlich Humor durch das Bergwerk in 500 bis 800 Metern Teufe führte. Teufe ist der bergmännische Begriff für Tiefe. Aufgesucht wurden unter anderem das Museum, die Goldkammer, der Konzertbereich und die Kristallbar neben der Kristallhöhle, bevor es mit acht Metern pro Sekunde im Aufzug wieder Richtung Tageslicht ging.

Zum Vormerken: Am 28. September findet von 15 bis 20 Uhr der Abend der offenen Ausbildung im K+S-Werk Werra, Hattorfer Straße in Philippsthal statt.

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