„Schwarze Zahlen auf Kosten der Stadt“

Muzkkka Grnewald kritisiert weiter: Mit fremder Leute Geld kann man gut schwarze Zahlen schreibenDer Muzkkka-Vorstand wird

Muzkkka Grnewald kritisiert weiter: Mit fremder Leute Geld kann man gut schwarze Zahlen schreiben

Der Muzkkka-Vorstand wird nicht mde, das Museum als Renner der Region darzustellen, das sich sogar schon selbst trage. Diese Erfolgsmeldungen sind unseris, denn mit fremder Leute Geld kann man gut schwarze Zahlen schreiben. Die Wahrheit sieht anders aus.1. Herr Fehr sagte: Die Stadt trgt nur die Betriebskosten fr das Gebude derzeit immerhin 30.000 Euro jhrlich nur fr das ehemalige Katasteramt. Auerdem untersttzte die Stadt das Muzkkka in 2009 mit rund 10.000 Euro an Sach- und Arbeitsleistungen des Bauhofs. Ganz ohne wird das auch knftig nicht gehen.

Das hoch verschuldete Rotenburg will nun vom Land fr 99 Jahre das Erbbaurecht fr das Katasteramtsgrundstck bernehmen und hohe Kredite aufnehmen, um dort anzubauen, wodurch sich die jhrlichen Kosten fr Jahrzehnte auf ber 60.000 Euro mehr als verdoppeln. Das alles fr einen Verein dessen 1. Vorsitzender der Brgermeister ist. Naiv wer glaubt, dass eine habe mit dem anderen nichts zu tun.2. Professor Keim freute sich: Mit 9.000 Besuchern seien die Erwartungen bei der Dali-Ausstellung bei weitem bertroffen worden. Das klang in der HNA am 11. Dezember noch anders. Da bedauerte er, mit ber 8.000 das Traumziel von 11.111 Besuchern nicht erreicht au haben. Drei Tage zuvor wurde noch die Karte 5.190 verkauft und am 22. Januar 2010 berichtete HR 4 nur von insgesamt 7.000 Besuchern. Was stimmt denn nun wirklich?3. Schatzmeister Rhr wagt eine mehr als mutige Behauptung: Nach einer Momentaufnahme von nur wenigen Monaten operativem Betrieb glaubt er, es geschafft zu haben, da man schwarze Zahlen schreibe. Prompt hat der Vorstand schon ab 1. Januar 2010 eine Halbtagskraft fest angestellt.

Anderswo werden Museen geschlossen und ausgerechnet in Rotenburg wird ein neues erffnet, das sich angeblich sogar selbst trgt, was Direktor Keim auch langfristig fr mglich hlt. Dazu brauche man aber auch den politischen Willen als Hilfe.Und das geht so: Der Muzkkka-Verein hat sich die Stadt ohne Rcksicht auf deren finanzielle Schwindsucht als Generalsponsor anserkoren und lsst sich von ihr aushalten. Der Verein selbst kassiert Eintrittsgelder und Spenden, wovon er nur die Leihgebhren fr Ausstellungen und das Entgelt der Angestellten bezahlt.

Die Stadt hingegen bernimmt jedes Jahr -zigtausend Euro Fixkosten und Arbeitsleistungen, selbst wenn gar keine Ausstellungen stattfinden solIten. So knnen die Kunstbegeisterten ohne Risko ihrem Hobby frnen und alle Brger mssen zahlen, ob sie wollen oder nicht.Man kann das auch mit einem Maler vergleichen, der gefragt wird, ob sich denn seine Kunst rentiere. Er antwortet: Natrlich, wenn ich ein Bild verkaufe, kann ich mir wieder Farben, Pinsel, Papier und Leinwand kaufen, ab und zu sogar ein Glas Wein." Fragt der andere: Und wovon lebst du? Der Maler: Das Geld fr Nahrung, Kleidung und Wohnung verdient meine Frau. So hnlich ist das Verhltnis zwischen Muzkkka und der Stadt Rotenburg.Hartmut Grnewald, Rotenburg

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Lesen Sie hier mehr zum Thema:

DasMuzkkka rechnet sich? Wrde jeder Verein In Rotenburg diese Untersttzung bekommen, dann wrden alle schwarze Zahlen schreiben, meint KA-Leser Karsten Hofeld... (vom 18. Februar 2010)

Das Muzkkka rechnet sich Schatzmeister Frank Rhr: Der Verein ist nach der Dal-Ausstellung in den schwarzen Zahlen (vom 14. Februar 2010)

Rotenburg:Streit um Ausgaben SPD beschliet 4-Mio-Defizit-Haushaltallein CDU, UBR und FDP: Zustzliche Ausgaben unverantwortlich (vom5. Februar 2010)

...dietreffen sich am besten im Caf... Die Unabhngigen Brger Rotenburgs (UBR) kritisieren Investitionen ins Muzkkka und in den Bahnhof (vom 27. Januar 2010)

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