Sicher zum Zug kommen

Bundespolizei klrt ber Gefahren im Zugverkehr aufVon PHILIPP LINGRotenburg. Viel Polizeiprsenz gab es in der vergangenen Woche

Bundespolizei klrt ber Gefahren im Zugverkehr auf

Von PHILIPP LING

Rotenburg.Viel Polizeiprsenz gab es in der vergangenen Woche an Bahnhfen in Nord- und Mittelhessen. Doch nicht Verbrecherjagd, sondern Aufklrung stand dabei im Vordergrund. Die Bundespolizeiinspektion Kassel wollte mit der dreitgigen Praventionsaktion auf die Gefahren rund um den Bahnverkehr aufmerksam machen. Rund 40 Beamte waren dabei im Einsatz. Im Blickpunkt standen vor allem Schler, aber auch erwachsene Berufspendler. Denn es gibt immer noch viele, die Jngeren ein schlechtes Vorbild sind, so Pressesprecher Klaus Arend. Gemeinsam mit dem Brgerkontaktbeamten Gerhard Ulm, der in Nordhessen fr die Prventionsarbeit zustndig ist, sowie weiteren Beamten klrte er am Bahnhof Rotenburg Schler und Reisende ber die Gefahren auf und verteilte Faltbltter mit Tipps fr sicheres Verhalten.

Gerade die Gefahren beim berqueren der Gleise wrden hufig unterschtzt, weiss er. Denn Gterzge und andere durchfahrende Zge stehen nicht im Fahrplan und werden an vielen Bahnhfen nicht mehr angekndigt, rauschen aber mit Hchstgeschwindigkeit durch den Bahnhof. Auch bei einer Vollbremsung betrgt der Bremsweg dann noch mehrere hundert Meter. Selbst wenn niemand verletzt wird, entstehen bei solchen Unfllen oft hohe Sachschden, auerdem begeht man damit eine Straftat.

Als weiteres Problem komme die Unterhaltungselektronik hinzu: Viele Kinder und Jugendliche sind nur noch mit Knopf im Ohr unterwegs und dadurch abgelenkt.Auch auf dem Bahnsteig in Rotenburg sind MP3-Player allgegenwrtig, doch Arend weist auf die Risiken hin: Im August letzen Jahres, berichtet er den jungen Zuhrern, wurde ein 14-jhriges Mdchen im Lahn-Dill-Kreis schwer verletzt, obwohl es die Gleise an dem dafr vorgesehen Bohlenweg berquerte. Wegen des Kopfhrers hatte sie jedoch den herannahenden Zug nicht gehrt. Das stimmt die jungen Zuhrer nachdenklich. Denn in Eile, geben viele auf Nachfrage zu, haben sie selbst schon einmal Gleise berquert. Und wenn hier nicht so viele Polizisten wren, wrden es bestimmt jetzt auch einige machen, schtzt ein Schler die Lage ein. Das Engagement der Polizisten stsst daher bei den meisten auf Verstndnis. Es ist sinnvoll, darauf aufmerksam zu machen, denn es gibt immer noch viele, die es falsch machen, so eine Schlerin.

Nicht nur am Bahnhof, sondern auch an Schulen klren die Beamte daher regelmig auf. Zu Beginn eines neuen Schuljahres, wenn die neuen Zugpendler in die Klassen kommen, sind wir prsent, berichtet Ulm. Zudem bietet die Bundespolizei ein Sicherheitstraining fr Schlerlotsen an, um sie mit den Gefahrensituationen im Zugverkehr vertraut zu machen.

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