Sichere Aussicht vom Oechsenberg wieder gewährleistet

Revierförster Günter Schwinzer, Tino Most Metallbaufirma und Planer Ronald Wagner.

Der überwältigende Ausblick vom Plateau wurde professionell gesichert. 

Völkershausen. Wer die herrliche Aussicht vom Oechsenberggipfel ins Land der weiten Ferne genießen möchte kann dies nun wieder gefahrlos tun. Ein neu errichtetes feuerverzinktes Stahlrohrgeländer schützt vor dem Sturz in die Tiefe an der Abbruchkante des ehemaligen Basaltsteinbruches. Unter Regie des Rhönklubzweigvereins Vacha, der die Oechsenberghütte bewirtschaftet, dem Thüringer Forstamt Bad Salzungen sowie der bauausführenden Firma Metallbau Most Völkershausen wurde das Projekt gestemmt welches von Fördermitteln des Landes Thüringen finanziert wurde. Das alte Holzgeländer das viele Jahre in der Nähe der Schutzhütte dafür sorgte das niemand beim Blick in die Ferne abstürzen konnte war zum Problem geworden. Bodenerosion und abbröckelndes Basaltgestein führten dazu das dem Geländer der sichere Unterbau fehlte, sowie die Abbruchkante gefährlich nahe rückte.

Revierförster Günter Schwinzer, Tino Most Metallbaufirma und Planer Ronald Wagner.

Um die Sicherheit wieder herzustellen musste ein neues Geländer über mehr als 20 Meter Länge aus Metall angefertigt werden und der Standort wurde sicherheitshalber weiter zurückgesetzt. Planerisch machte sich das Thüringer Forstamt Bad Salzungen ans Werk um mit Mitteln des Landes für die touristische Wegeförderung das Projekt zu stemmen. Ronald Wagner, der bei der Durchführung federführend agierte lobte das Engagement des Landes Thüringen zur Erhaltung der touristischen Infrastruktur.

Mitglieder des Rhönklubvorstandes Vacha Günter Lotz, Rainer Schlott und Bernhard Fischer.

Auch wenn solche Maßnahmen vom Forstamt geleistet werden, die neben den normalen Waldarbeiten zu erledigen sind macht es immer Spaß touristisches in der Region mit voran zubringen“, meinte Wagner im Gespräch. Mit Revierförster Günter Schwinzer und der Metallbaufirma Most waren zudem kompetente Partner im Boot die die praktischen Dinge umsetzten und sich wiederholt für die Belange von Vereinen einsetzen. Für Vachas Rhönklubchef Rainer Schlott bedeutet die vollendete bauliche Maßnahme eine weitere Aufwertung des gesamten Areals auf dem Berg welcher sich als Ausflugspunkt zunehmender Beliebtheit erfreut. Seine Mitstreiter Günter Lotz und Bernhard Fischer wiesen darauf hin das man in Kürze neue Panoramatafeln aufstellen will damit die Gipfelstürmer bestens informiert werden, welche Berge oder welche Ortschaften vom Oechsen aus zu sehen sind.

Der überwältigende Ausblick vom Plateau reicht bis in die Hohe Rhön oder über die Landecker Region hin zum Hohen Meissner oder dem Thüringer Wald. Da das Holz des alten abgebauten Geländers noch vollends intakt ist werde man daraus weitere neue Sitzgelegenheiten bauen ließen Lotz und Fischer noch wissen. Große Freude herrscht bei den Vachaer Rhönklubmitglieder auch über die Tatsache das der Hüttenbetrieb endlich wieder starten kann. Am Sonntag, 2. August, wird unter Einhaltung bestimmter Auflagen erstmals wieder geöffnet sein. Kleinere Einschränkungen bei der Versorgung der Wandersleute wird es aber geben. Kuchen wird vorerst nicht im Angebot sein. Das sollte sicherlich keinen davon abhalten den Berg zu erklimmen, denn ein kühles Getränk als Belohnung für den Aufstieg wird für die „Wandersmühen“ entschädigen können. Also dann „Frisch auf“ ans Werk der Oechsen ruft.

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