Sicherer zum Spielplatz und wieder nach Hause

Nentershausen. Im Frühsommer 2011 kam die Betreiberfamilie des Feriendorfes Nentershausen – Familie Lehmann -  auf die Kreisverkehrswacht zu, um d

Nentershausen. Im Frühsommer 2011 kam die Betreiberfamilie des Feriendorfes Nentershausen – Familie Lehmann -  auf die Kreisverkehrswacht zu, um die Sicherheit von Kindern in diesem Bereich zu verbessern.

Zur Sachlage: Zwischen Feriendorf und dem großen Abenteuerspielplatz  liegt die Zufahrtsstraße zur Tannenburg. Hier gab es schon vor einigen Jahren zwei Verkehrstote. Die Kinder müssen diese Straße überqueren um zu dem Spielplatz zu kommen. Hier liegt die große Gefahr, da die Kinder oft ohne Aufmerksamkeit die Straße überqueren, mit allen damit verbundenen Gefahren.

Geschäftsführer Rainer Nemnich hat sich der Problematik angenommen und einen Ortstermin mit Bürgermeister Hilmes, der Polizei in Bad Hersfeld, der Betreiberfamilie Lehmann, dem Ortsvorsteher, und dem Betreiber der Tannenburg- Gastronomie durchgeführt.

Dabei stellte er fest, dass die Gemeinde eigentlich Ihre Aufgaben deutlich erfüllt hatte. So stand an diesem Ort beidseitig das Verkehrsschild "Achtung Kinder", außerdem war dieser Bereich auf 30 km/h reduziert.

Dennoch schien dieses nicht auszureichen, da einige Kraftfahrer die Schilder ignorierten und somit die Kinder (zeitweise 240 Kinder pro Woche) in erhebliche Gefahr brachten.

Der Vorschlag von Rainer Nemnich beinhaltete weitere Verbesserungen.

1. Aufbringen von 2 Bodenschwellen im Abstand von ca. 30 m.2. Beidseitiges Aufbringen von Piktogrammen auf die Fahrbahn mit dem Verkehrszeichen "Achtung Kinder".3. Rückschneiden des Randbewuchses um bessere Sicht herzustellen.4. Anbringen einer Schleuse an den Zu- und Abgängen vom Feriendorf zum Spielplatz und zurück.

Erwähnenswert ist, dass sich die Betreiberfamilie Lehmann mit 50 Prozent an den Kosten der Gemeinde beteiligt hat. Das ist höchst ehrenwert.

Rainer Nemnich ist es gelungen eine Firma zu finden – nachdem er ganz Deutschland abgesucht hatte – die aus Dänemark kommt und Niederlassungen in Deutschland hat. Die Firma Premark war über Ihren Repräsentanten für unser Gebiet – Christian Heinz bereit die Piktogramme kostenlos im Sinne der Verkehrssicherheit der Verkehrswacht anzubringen. Dafür sind wir sehr dankbar.

Vor wenigen Tagen war es soweit. Die Piktogramme wurden aufgeschweißt und im Frühjahr werden die Bodenwellen folgen.

Wir von der Verkehrswacht hoffen dann dieses Problem dauerhaft gelöst zu haben.

Rainer NemnichGeschäftsführer der KreisverkehrswachtHersfeld- Rotenburg

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