Sieg bei Richelsdorfer Turnier - Möller: "Da könnte was gehen"

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Einen Start-Ziel-Ritt legte Heino Möller am Wochenende hin. Er siegte im S-Springen beim Richelsdorfer Herbsttunier.

Richelsdorf. Nicht zu schlagen war beim Richelsdorfer Herbstturnier am Sonntag Heino Möller,  der für die RSG Rhön Detter/Weißenbach an den Start ging. Als erster Starter im S-Springen mit Stechen legte der gebürtige Landenhäuser mit seinem Pferd Sam zum Auftakt gleich einen Nullfehlerritt hin und war somit gefürchteter Teilnehmer am Stechen – zu Recht, wie sich hinausstellte, denn er hat einen Start-Ziel-Ritt gefahren.

Zweite Starterin war Amke Stroman vom RFV Richelsdorf mit Bellboy (Platz sechs), die den anspruchsvollen Parcours ebenfalls ohne Fehler absolvierte. Somit war gleich zu Anfang klar: der Sieg wird in einem Stechen ausgetragen. Beide Vorgenannten hatten zwei weitere Eisen im Feuer. Möller konnte sich mit Contact, einem erst achtjährigen Hosteiner, mit einem Abwurf noch Platz zehn und Stroman mit der noch unerfahrenen Stute Cessy Platz sieben sichern sowie Platz 15 mit einem Nullfehlerritt im S-Springen am Vortag.

Stroman: "Meine guten Pferde Lagerfeld, Goldorac und Sundance haben sich nach einer erfolgreichen Saison eine Pause verdient. Das Herbstturnier nutze ich, damit die jungen Pferde Erfahrung sammeln und die neuen Pferde zum Einsatz kommen. Bellboy kommt aus der Schweiz und ich habe ihn erst auf fünf Turnieren geritten. Mit Cessy war ich im Frühjahr auf einem guten Weg, doch leider geht sie hier nach einer dreimonatigen Verletzungspause erst wieder das zweite Turnier."

Mit zehn weiteren Platzierungen unter den ersten drei Plätzen war Stroman erfolgreichste Reiterin des Herbstturniers. Möller flachste vor dem Springen: "Ich setze heute auf Sam. Der ist richtig gut drauf. Er war gestern schon dritter im S-Springen. Da könnte was gehen." Der Plan ging auf, denn der 10-jährige Wallach, den Sponsor Otto Müller selbst gezogen hat und dieses Jahr bereits drei S-Siege verbuchen konnte, enttäuschte Reiter und Besitzer nicht.Von 36 Paaren konnten sich vier Weitere für das spannende Stechen qualifizieren: Katja Dellert von der RSG Frankenhof Sonnefeld mit Que tal,  konnte sich mit zwei fehlerfreien Runden auf Platz zwei platzieren. Der amtierende Hessenmeister Jörg Schäfer, der seit diesem Jahr für den  RFV Richelsdorf an den Start geht, ritt mit Raining Man bei strahlendem  Sonnenschein auf Platz drei. Die Schimmelreiter Harry Kappel vom RFV Steinau auf Henkel’s Chablis und Michael Schneider vom RV Dingelstädt auf seinem Hengst Cowaldsky sicherten sich die Plätze vier und fünf.

Die kompletten Ergebnisse finden Sie auf der Homepage www.rfv-richelsdorf.de.

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