Wichtige Infos in der SOS-Dose aufbewahren

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Bei der GDL Ortsgruppe Bebra wurden vor kurzem die ersten SOS-Dosen für den Ernstfall verteilt.

GDL verteilte SOS-Dosen für den Ernstfall an seine Mitglieder. Im Ernstfall kann der Inhalt der Dosen über Leben und Tod entscheiden.

Bebra. Der Vorstand der Ortsgruppe Bebra der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer hat kürzlich die ersten Exemplare der sogenannten SOS-Dosen an einen Teil seiner Mitglieder verteilt. Thomas Mühlhausen, der Vorsitzende der Ortsgruppe, erläutert: „Niemand wünscht es sich, aber man kann jederzeit in den eigenen vier Wänden in eine Situation kommen, in der man auf medizinische Hilfe angewiesen ist. Dann zählt jede Minute zur Abwendung von schwerwiegenden Schäden der Gesundheit oder unter Umständen sogar des Todes. Wenn man sich jedoch selbst nicht mehr verständlich machen kann, man von Angehörigen oder Nachbarn gefunden wird, wissen diese jedoch nicht immer, ob oder welche Krankenheiten man hat, welche Medikamente und in welcher Dosierung eingenommen werden oder ob Allergien bestehen.“

Den SOS-Dosen, deren Idee aus Großbritannien stammt und über den Lions-Club Hanau nach Hessen kam, soll hier eine möglicherweise lebenswichtige Aufgabe zuteil kommen. Mühlhausen weiter: „In den Dosen befindet sich für jede im Haushalt lebende Person ein Zettel, auf dem neben dem Namen auch die oben genannten Angaben aufgeschrieben werden können [...].“ Die Retter finden die Dosen an einem Ort, der jederzeit und schnell zu erreichen ist: In der Kühlschranktür.

Mühlhausen: „Jede Person hat ihre Gewohnheiten, was die Ablage von Telefon, Schlüssel, Portemonnaie und persönlichen Unterlagen angeht. Diese sind für Rettungskräfte jedoch nur mit erheblichem Zeitverlust auffindbar. Jedes Haus verfügt in der Regel jedoch über eine Küche, in der sich ein Kühlschrank befindet. Binnen weniger Augenblicke liegen somit die wichtigsten Informationen vor, die die Arbeit der Retter erheblich vereinfachen helfen. Als Hinweis werden zwei Aufkleber im Haushalt angebracht: Einer an der Wohnungs- oder Korridortür sowie einer am betreffenden Kühlschrank.“

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