SPD feiert: Ehrungen zum Jahresabschluss

Von links: Gerhard Vater, Rainer Doubrawa, Ortsvereinsvorsitzender Thomas Giese, Barbara ­Eckhardt und Unterbezirksvorsitzender Torsten Warnecke MdL bei den Ehrungen. Foto: nh

Ausblick und Fazit: SPD feierte am Johannesberg

Bad Hersfeld-Johannesberg. Zu seiner traditionellen Zusammenkunft zum Jahres­ende traf sich der SPD-Ortsverein Bad Hersfeld-Johannesberg unlängst im Gemeinschaftsraum der Tennishalle des Bad Hersfelder Stadtteils. Dabei standen Ehrungen langjähriger Mitglieder sowie ein politisches Fazit des vergangenen sowie ein Ausblick auf das neue Jahr an.

Für 40-jähige Mitgliedschaft in der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands wurden Rainer Doubrawa und Gerhard Vater, für 10-jährige Mitgliedschaft Barbara Eckhardt geehrt und ihnen für die Arbeit in der Sozialdemokratie gedankt. In seinem Grußwort setzte sich der SPD-Unterbezirksvorsitzende Torsten Warnecke kritisch mit der von CDU und Bündnis 90/Die Grünen im Landtag beschlossenen Wahlkreisreform auseinander. Auch berichtete er vom Bundesparteitag der SPD in Berlin, auf dem der Eintritt in ergebnisoffene Gespräche mit der CDU votiert worden war.

Dies aufgreifend erklärte der Ortsvereinsvorsitzende Thomas Giese, dass die CDU nicht glauben solle, mit der vermutlich in der CDU-Landesgeschäftsstelle ersonnenen Umstrukturierung des Wahlkreises Hersfeld sei dieser für sie gewinnbar. „Dann wahl-kämpfen wir halt noch ein bisschen härter. Der sozialdemokratische Landtagsabgeordnete Torsten War­necke leistet hervorragende Arbeit im Hessischen Landtag.

Die Mehrheit der Wählerinnen und Wähler auch im neu zugeschnittenen Wahlkreis wird dies honorieren und wieder eine sozial-­demokratische Vertretung ­direkt nach Wiesbaden entsenden wollen“, war sich Giese sicher. Bei den Johannesberger Themen war es im Besonderen die Kiefernallee und die ­Neugründung einer Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr, die beleuchtet wurden. „Der Aktionismus im Zuge der Sanierung unserer Hauptverkehrsstraße seitens des Bürgermeisters lässt sich auf die beharrliche Arbeit des SPD-Ortsvereins zurückführen.

Schleierhaft bleibt allerdings weiter, warum die Straße nicht in Gänze in Angriff genommen wird sondern wieder nur ein Teil kurz vor Weihnachten mit einer neuen Decke ausgebessert worden ist. Wir bleiben hartnäckig am Ball, um hier zu einer befriedigenden Lösung zu kommen“, versicherte der Vorsitzende.

Die Johannesberger Sozialdemokratie begrüßte darüber hinaus ausdrücklich die Gründung der neuen Feuerwehr-Einsatzabteilung und freue sich sehr darüber, dass der Informationsabend der Feuerwehr gut besucht war und die Gründung nun in Angriff genommen werden könne. Den Ausklang des Abends bildete dann ein gemeinsames Essen mit Wildschwein aus der Region sowie weiteren leckeren Speisen und Getränken.

Bei Interesse an einer Mit-­arbeit im Ortsverein und der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands kann sich an den Vorsitzenden Thomas Giese (06621/8014306) gewandt werden.

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