„Sport und Flüchtlinge“: Vereine wurde geehrt

Sivana Wohlgemuth (Fachbereich Sport), Sportcoach Rainer Birkel (4.v.l), Alai Barite (TVH, 6,v.l.), Bürgermeister Thomas Fehling und Manfred Stiel (SV Hersfeld, 4.v.r.) mit Vertretern der beiden ausgezeichneten Vereine. Foto: nh

Sportvereine erhalten 500 Euro Spende für ihre Integrationsarbeit

Bad Hersfeld. Auch in diesem Jahr dürfen sich wieder Sportvereine der Kreisstadt Bad Hersfeld über eine ­Fördersumme von jeweils 500 Euro aus dem Programm „Sport und Flüchtlinge“ des Hessischen Ministeriums des Innern und für Sport freuen. Im JahnPark übergab jetzt Bürgermeister Thomas Fehling die Fördersummen mit herzlichen Glückwünschen an Alai Barite von der Abteilung Basketball des Turnvereins Hersfeld 1848 sowie an den 1. Vorsitzenden des Fußballvereins Spielvereinigung Hersfeld 1924 e.V., Manfred Stiel.

Das Förderprogramm „Sport und Flüchtlinge“ unterstützt hessische Städte und Gemeinde, in denen Sportvereine und Institutionen Sport- und Bewegungsangebote mit Flüchtlingen initiieren möchten. Das Programm knüpft an die Erfahrungen eines Modellprojektes der Sportjugend Hessen im Landessportbund Hessen an.

Flüchtlingen soll schnell und unkompliziert das Ankommen in ihren Städten und Gemeinden erleichtert werden. Die Vernetzung übernehmen (ehrenamtliche) „Sport-­Coaches“. In der Kreisstadt heißt dieser Sportcoach Reiner Birkel. Er stellt den Kontakt zwischen den Flüchtlingen, der Asylbetreuung und den Sportvereinen vor Ort her und begleitet die Flüchtlinge in der ersten Zeit zu den Sportangeboten. Diese Phase haben die beiden geförderten Vereine aber schon weitgehend hinter sich, denn hier wird die Integration bereits gelebt. „Genau dafür steht der Förderbetrag“, so Bürgermeister Fehling: „In beiden Vereinen wurde gezeigt, dass eine gute Integration möglich ist, auch wenn das nicht immer leicht fällt. Denn trotz des Wollens gibt es nach wie vor Sprachbarrieren und Motivationsausfälle.“

Fehling abschließend: „Daher bleibt es auch weiterhin Aufgabe von Sportvereinen, sich in einem friedlichen Miteinander um eine erfolgreiche Integration zu bemühen. Der TVH und die Spielvereinigung haben genau das getan!“

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