Sportpark 2.0?

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Das sagen die Landratskandidaten zum Lullus-Sportpark. Bürgermeister Fehling hofft, dass „manches Siegtor fällt erst in der Nachspielzeit“.

Bad Hersfeld. Bürgermeister Thomas Fehling hat die fünf Landrats-Kandidaten in einem Brief um ihre Einschätzung zum Thema Lullus-Sportpark gebeten. Der aktueller Vorstoß des Bürgermeisters entstand nach einem erneuten Kontakt mit dem Land ­Hessen. Das zuständige Ministerium des Innern und für den Sport bestätigte aktuell, dass nach wie vor die Mittel für den Lullus-Sportpark im Landeshaushalt zur Verfügung stünden.

In Fehlings Brief an die Kandidaten heißt es: "Sie treten als Kandidat /Kandidatin für die Position des Landrat/der Landrätin an und wären im Falle Ihrer Wahl eine der wichtigen Partner für die erfolgreiche Umsetzung des Projektes." Wir wollten wissen: Was sagen die einzelnen Kandidaten zum Lullus-Sportpark? Hier die Antworten der Kandidaten in alphabetischer Reihenfolge:

Jörg Brand (unanbhängig): "Dem Projekt stehe ich sehr positiv gegenüber. Wichtig ist die Zusammenarbeit mit den betroffenen Vereinen. Sie müssen nicht nur bei der Entwicklung berücksichtigt, sondern auch bei der Umsetzung eingebunden werden."

Werner David (FDP): "Der Lullus-Sportpark wäre ein einzigartiges Pilotprojekt für ganz Hessen und stellt eine ­attraktive Verknüpfung von Leistungs- und Breitensport dar. An einer gemeinsamen Anstrengung zur Rettung beziehungsweise Wiederaufnahme des Projekts bin ich interessiert.

Dr. Michael Koch (CDU): . Ich stehe dem Projekt sehr positiv gegenüber. Die in die Jahre gekommene Sportanlage, die ich aus meiner Jugend kenne, sollte saniert werden. Den vorliegend gewählten Ansatz, Sport und Inklusion zu verbinden, finde ich gut und wichtig. Daher danke ich Manuela Schmermund ausdrücklich für ihr Engagement bei diesem Projekt. Aufgrund der positiven Rückmeldungen der Landesregierung bin ich zuversichtlich, dass die Stadt Bad Hersfeld gemeisam mit dem Kreis und dem Land eine Realisierung des Projekts verwirklichen kann.

Elke Künholz (SPD): "Zunächst ist das Projekt ­Aufgabe der Stadt. Wenn alle Voraussetzungen erfüllt werden, kann die Stadt einen Antrag an den Landkreis stellen, woraufhin anhand von Sportförderrichtlinien entschieden wird, ob das Projekt bezuschusst wird, oder nicht. Das muss vorher allerdings geprüft werden.

Alexander Sauer (unabhängig): Ich unterstütze das Projekt. Meiner Meinung nach müsste das bestehende Ge-lände sowieso renoviert werden. Mit dem Lullus-Sportpark könnte man auf unsere veränderte Mentalitätswelt reagieren: Die Idee, in eine bereits bestehende Vereinsgemeinschaft eintreten zu können, halte ich für sehr vorausschauend. Mit dem Lullus-Sportpark hätten wir ein weiteres besonderes Alleinstellungsmerkmal für die Region, von dem auch der Tourismus profitieren würde.

Fehlings Haltung ist eindeutig: "Mit dem Ende des Projektes Lullus-Sportpark will ich mich einfach nicht abfinden" so Fehling. Der Bürgermeister kann sich vorstellen, so heißt es in einer Pressemitteilung, dass es in den nächsten ­Monaten nochmals zu einer Initiative für das Vorhaben kommt. "Solange es noch eine winzige Chance gibt, das Projekt zu realisieren, werde ich mich dafür einsetzen!"

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