K+S stellt auf Namensaktien um

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K+S: Umsatz und Ergebnis im dritten Quartal erheblich gestiegen. Foto: Archiv

Kassel/Waldhessen. Nachdem die Aktionäre auf der Hauptversammlung der K+S Aktiengesellschaft am 11. Mai 2011 mit großer Mehrheit für die Umstellung

Kassel/Waldhessen. Nachdem die Aktionäre auf der Hauptversammlung der K+S Aktiengesellschaft am 11. Mai 2011 mit großer Mehrheit für die Umstellung von Inhaber- auf Namensaktien votiert haben, werden die 191,4 Millionen Stückaktien der K+S Aktiengesellschaft ab dem 8. August 2011 erstmals als Namensaktien an den Börsen gehandelt.

Ab diesem Zeitpunkt gelten die neue ISIN DE000KSAG888 (bisher: DE0007162000) und die neue WKN KSAG88 (bisher: 716200). Das Aktiensymbol lautet unverändert SDF.

Namensaktien erfordern die Führung eines Aktienregisters, in das die Aktionäre der K+S Aktiengesellschaft mit der Anzahl der von ihnen gehaltenen K+S-Aktien eingetragen werden.

Die Eintragung in das Aktienregister ist für den einzelnen Aktionär deshalb wichtig, weil nur derjenige gegenüber der Gesellschaft als Aktionär gilt und damit zur Teilnahme an und zur Stimmrechtsausübung in der Hauptversammlung berechtigt ist, der als Aktionär im Aktienregister eingetragen ist.

In den kommenden Tagen werden die Aktionäre von ihren Depotbanken über die bevorstehende Umstellung der Inhaberaktien und die Ersteintragung in das Aktienregister informiert.

Die Rechtsstellung der in das Aktienregister eingetragenen Aktionäre wird durch die Umstellung auf Namensaktien nicht beeinträchtigt. Ihre Beteiligung an der K+S Aktiengesellschaft bleibt ebenso unverändert wie die mit ihren Aktien verbundenen Rechte.

Auch das Recht der Aktionäre zur Veräußerung ihrer Aktien wird nicht eingeschränkt oder erschwert. Insbesondere bedarf es zur Veräußerung nicht der Zustimmung der Gesellschaft. Die Umstellung der auf den Inhaber lautenden Stückaktien in auf Namen lautende Stückaktien ist für die Aktionäre kostenfrei.

Die Umstellung auf Namensaktien bietet sowohl Vorteile für die Aktionäre als auch das Unternehmen. So ermöglicht die Namensaktie eine noch bessere und direktere Kommunikation mit den Anteilseignern und sie vereinfacht für den Aktionär den Anmeldeprozess und die Stimmabgabe im Rahmen der Hauptversammlung.

Darüber hinaus ergeben sich Kosteneinsparungen für das Unternehmen, unter anderem durch den direkten und zunehmend auch elektronischen Versand der Einladungen für die Hauptversammlung an die Aktionäre.

Weitere Informationen zur Umstellung auf Namensaktien finden Sie unter www.k-plus-s.com/de/faq/namensumstellung.html

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Hier mehr zum Thema K+S:

Droht K+S die Übernahme? Angreifbar durch hohen Streubesitz (vom 28. Juli 2011)

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