Sterne-Menü per Post?

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Schon bald sollen die grünen AmazonFresh-Lieferwagen laut Insider-Information auch in Deutschland rollen. Foto: Visitor7/wikipedia (CC BY-SA 3.0)

Waldhessen. Noch unbestätigte Aussagen über Amazon machen derweil die Runde...Milch und Co per "overnight-Express"?

Waldhessen. Der technische Fortschritt ist nicht aufzuhalten – ebenso wenig der Vormarsch des größten online-Versandhändlers der Welt: Amazon.  Zuletzt machte das Unternehmen, das weltweit über 117.300 Mitarbeiter beschäftigt, mit Mini-Drohnen auf sich aufmerksam, die kleine Bestellungen innerhalb kürzester Zeit zum Kunden bringen sollen. Amazon-Kozernchef Jeff Bezos bestätigte, dass sich das Projekt in der Testphase befindet.Milch und Co. per Post?

Auch die neuesten Ereignisse aus dem Hause Amazon klingen verrückt – doch vielleicht sieht genau so unsere Zukunft aus? Schon bald sollen in Deutschland frische Lebensmittel bei Amazon bestellt und direkt nach Hause geliefert werden können - gennant AmazonFresh.

Doch zunächst ein Rückblick in die USA: ­Bereits seit dem Jahr 2007 ist es in Teilen der Vereinigten Staaten möglich, sich frische Lebensmittel wie Salat, Fleisch, Eier oder Obst, per Post innerhalb weniger Stunden direkt vor die Haustür liefern zu lassen.

Grasgrün leuchtende  Lieferwagen sind in den US-Städten Seattle, Los Angeles und San Francisco oft gesichtete Verkehrsteilnehmer – das Geschäft von AmazonFresh boomt.Deshalb soll es laut einem BILD-Bericht, in dem sich die Zeitung auf Insider-Informationen beruft, auch schon im September in Deutschland möglich sein, frische Lebensmittel über Amazon per Post geliefert zu kriegen. Schon jetzt ist es zwar möglich, nicht leicht verderbliche Lebensmittel per Internet zu bestellen, via AmazonFresh sollen bald auch Obst, Gemüse, Fisch, Fleisch und sogar Milchprodukte in das Online-Sortiment mitaufgenommen werden. Hierbei werde sich Amazon "am Warenangebot klassischer Supermärkte" orientieren.Die Meinungen von Experten sind zwiegespalten: Einige sehen in AmazonFresh ein enormes Potenzial, gerade in Zeiten des demografischen Wandels, andere zweifeln die Geschäftsfähigkeit der Idee Amazons – im größeren Stil angewendet – jedoch an. ­Kritisch betrachtet wird vor allem das kurze Haltbarkeitsdatum vieler Produkte wie ­Eier und Milch.

Expertenmeinungen geteilt

Der Plan, den das Unternehmen laut Informanten verfolge, nämlich Teile der Lebensmittel in schon vorhandenen Lagerhallen zu lagern, wird ebenso schal betrachtet.Denkt man beispielsweise nur an die Zerbrechlichkeit von Eiern – ein Paket mit Rührei-Eierschalen-Mischmasch möchte sicher niemand in seinem Briefkasten vorfinden.

"Hallo" zu grünen Lieferwagen?

Wenn es denn aber doch so weit sein sollte und die Einführung AmazonFreshs ansteht, wird auch das wald­hessische Alltagsleben von den grasgrünen Lieferwagen Amazons geprägt sein.Eine offizielle Stellungnahme Amazons zu dem Insider­wissen, welches die BILD preisgab, gibt es bisher noch nicht.

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