Studenten aus Süd Korea zu Gast beim Landratsamt in Bad Hersfeld

Landrat Dr. Michael Koch informiert die Koreaner über die ehemalige innerdeutsche Grenze und die Wiedervereinigung Deutschlands.

Bad Hersfeld. Acht Studenten, ein Professor und ein Dolmetscher aus Südkorea waren am Mittwochmorgen zu Gast bei Landrat Dr. Michael Koch. Grund des Besuchs war eine Studienreise über die deutsche Geschichte, insbesondere die innerdeutsche Grenze und die Wiedervereinigung. Der Landrat empfing die Gäste im Landratsamt. Dort hielt er eine kurze Präsentation, in welcher er den Kreis Hersfeld-Rotenburg vorstellte. Der Landrat sprach über die Wirtschaftslage in der Region und wie sich diese nach der Wiedervereinigung verbessert hat, die enge Zusammenarbeit mit dem Wartburgkreis und über den Ausbau des Internets in der Region. Außerdem wurde über die Schwierigkeiten und Herausforderungen nach der Wiedervereinigung, sowie deren Vorteile gesprochen. In der anschließenden Diskussion konnten die Studenten in lockerer Runde Fragen stellen. Einige der Studenten sind Flüchtlinge aus Nordkorea und das Interesse an den damaligen Lebensumständen in der DDR und kurz nach der Grenzöffnung war groß. Laut Dr. Koch sei es im Falle einer Wiedervereinigung Koreas wichtig, die andere Seite wertzuschätzen und eng zusammenzuarbeiten. Des Weiteren könnte Korea aus den Fehlern die bei der deutschen Wiedervereinigung gemacht wurden lernen. Zuvor sind die Studenten und ihre Begleitung einige Tage durch die Republik gereist, um möglichst viel hautnah über die Geschichte Deutschlands zu Erfahren. Sie besuchten unter anderen Point Alpha, die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen und Leipzig.

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