Teurer Badespaß

In Ronshausen ist der Badespa im Sommer treurer als in den umliegenden Gemeinden. Das soll sich ndern fordert die FPD.Ronshausen.

In Ronshausen ist der Badespa im Sommer treurer als in den umliegenden Gemeinden. Das soll sich ndern fordert die FPD.

Ronshausen. Fr die nchste Gemeindevertetersitzung, die noch in diesem Quartal stattfinden soll, hat die Ronshuser FDP-Fraktion eine Beitragssenkung der Familienkarte fr eine Saison fr die Freibad-Benutzung gestellt.

In dem Antrag heit es: Der Beitrag fr die Familienkarte (zwei Erwachsene und Kind/er) soll auf 70 Euro gesenkt werden. Fr Alleinerziehende (ein Erwachsener plus Kind/er) soll der Beitrag 35 Euro betragen.

berteuerter Eintritt

Als Begrndung fhrt die Fraktion eine berteuerung der derzeitigen Preise an. Nach der gltigen Gebhrensatzung kostete 2008 die Familienkarte fr eine Badesaison 133 Euro, so Inge Bartholomus, Fraktionsvorsitzende der FDP, gegenber dem Kreisanzeiger. In den Nachbargemeinden Bebra kostet die Familienkarte 83 Euro, in Rotenburg kostet die Karte 80 Euro und in Obersuhl sogar 70 Euro. In dem Wildecker Freibad gibt es obendrein noch eine Ermigung fr Alleinerziehende mit Kind. Hierfr kostet die Saisonkarte 35 Euro.

Die Gemeinde Ronshausen verlangt fast doppelt so hohe Gebhren wie die umliegenden Gemeinden, rgert sich Bartholomus. Das sei nach Ansicht der FDP das falsche Signal nach auen. Wenn Ronshausen eine familienfreundliche Gemeinde werden will, so muss sie auch die Gebhren fr Familien senken, fordert die Fraktionsvorsitzende. Die FDP hlt eine Gebhr von 70 Euro pro Familie fr angemessen und mchte einen Beitrag fr Alleinerziehende fr 35 Euro neu festsetzen. Die Gemeinde werde zuknftig weniger Kinder haben, die die Einrichtungen der Gemeinde nutzen knnten. Diesem Trend msse man nach Ansicht der FDP-Fraktion entgegensteuern und mehr fr Familien mit Kindern tun. Und nicht gerade von diesem Personenkreis berhchte Gebhren verlangen, so Inge Bartholomus abschlieend.

Dass Ronshausen den hhsten Gebhrensatz fr die Familienkarte im Umkreis verlangt, wei auch der Broleiter Werner Zilch. Er rumt ein, dass beispielsweise Bebra und Rotenburg weniger Gebhren pro Saison erheben als der Badepark. Allerdings wei ich nicht, wie die beiden Stdte kalkulieren, so der Broleiter.

Kosten werden nicht gedeckt

Denn die Gemeinde Ronshausen arbeite mit der aktuellen Preisstuktur nicht kostendeckend. Weil der Badepark eine ffentliche Einrichtung sei, msse man Gebhren erheben. Gebhren knnen nur fr eine unmittelbare Gegenleistung erhoben werden, erklrt Werner Zilch im Gesprch mit dem Kreisanzeiger. Diese wrden dann wiederum zur Instandhaltung des Freibades eingesetzt werden. Alles, was nicht mit den Gebhren ausgeglichen werden kann, erlutert Zilch weiter, wird mit anderen Einnahmen der Gemeinde bezahlt, notfalls mit Krediten. So zahlt dann auch der Brger, der den Badepark gar nicht besucht.

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