Tierheim-Hunde in Not: Spenden für Nebelanlage werden benötigt 

Tierpfleger Toni Zabel gibt einem seiner Schützlinge eine erfrischende Abkühlung mit dem Wasserschlauch. Foto: Buschky

Viele Tiere in der Außenanlage des Bad Hersfelder Tierheims leiden unter der andauernden Hitze. Jetzt werden Spenden gesammelt, um eine Nebelanlage finanzieren zu können.

Bad Hersfeld.  Seit Wochen kratzen die Temperaturen in Waldhessen knapp an der 40 Grad-Grenze – nicht nur die Menschen leiden unter der anhaltenden Hitzewelle. Auch die Tiere im Bad Hersfelder Tierheim sind am Schwitzen – vor allem die Hunde, die in Zwingern in der Außenanlage untergebracht sind. Die Tierpfleger kämpfen jeden Tag gegen die hohen Temperaturen an. Sie spritzen mit dem Wasserschlauch täglich Wasser über die Zwinger für die Hunde, doch kühlt das, auf Grund der starken Hitze, nur für wenige Minuten ab.

Jetzt haben die Verantwortlichen im Tierheim eine Lösung: Eine Nebelmaschine zur Runterkühlung der Käfige soll her. Es gibt sogar schon einen hilfsbereiten Anbieter: Die Firma Cool Clouds Systems GmbH aus München erklärt sich dazu bereit, dem Hersfelder Tierschutzverein eine solche Nebelanlage zu liefern. „Damit wir die komplette Nebelanlage finanzieren und die Installation schnell durchführen können, benötigen wir dringend Hilfe. Damit all unsere Schützlinge die Hitze unbeschadet überstehen und wir unsere Anlage noch mehr verbessern können, sind wir auf Spenden angewiesen. Jeder Cent zählt“, erklärt Michael Bena, erster Vorsitzender des Hersfelder Tierschutzvereins e.V.

Der gutmütige Anbieter habe zum Wohl der Tiere extra den Preis runtergeschraubt. Durch die Vernebelung von Wasser unter Hochdruck können die Temperaturen in den Zwingern um bis zu 12 Grad reduziert werden. Obwohl die Nachfrage derzeit enorm hoch sei und die Lieferzeiten entsprechend lang, steht die Not der Bad Hersfelder Tiere auch bei der Firma Cool Cloud im Vordergrund, freut sich Bena. Einige andere Maßnahmen mussten wegen der Hitzewelle ebenfalls unternommen werden: So treten die Tierpfleger schon extra in den frühen Morgenstunden ihre Arbeit an, damit sie mit den Hunden nicht in der größten Hitzephase Gassi gehen müssen. Damit einher geht, dass nun auch die Personalkosten für die Tierpfleger angestiegen sind. Die Fenster des Terheims verhängen sie täglich mit nassen Handtüchern und Decken, um die Hitze gar nicht erst herein zu lassen. „Wir tun alles, was in unserer Macht steht, damit die Tiere nicht unter der Hitze leiden müssen. Deshalb freut sich der Hersfelder Tierschutzverein über jede einzelne Spende“, so der Vorsitzende abschließend.

Alle Spenden für den Hersfelder Tierschutzverein e.V. gehen an: Hersfelder Tierschutzverein e.V. VR-Bankverein Bad Hersfeld-Rotenburg e.G. BIC: GENODE 51 BHE IBAN: DE 64 5329 0000 0000 012521 Vermerk: Nebelanlage (Bitte immer angeben)

Weitere Informationen gibt es online auf der Webseite www.tierschutzverein-hef.de Auf Wunsch werden auch Spendenquittungen ausgestellt.

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