Tiernothilfe Rotenburg: Katzen suchen dringend ein neues Zuhause

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Die Aufnahmekapazitäten der Tiernothilfe Rotenburg für herrenlose Katzen sind fast erschöpft: Viele Katzen suchen dringend ein neues Zuhause.

Rotenburg. Auch in diesem Jahr stellt eine erneute Katzenschwemme die ehrenamtlichen Mitarbeiter der Tiernot­­hilfe Rotenburg e.V. vor große Probleme. Besonders in sehr ländlichen Gegenden vermehren sich die Samtpfoten in leer stehenden Gebäuden und Scheunen rasant.Seit Jahren fordern Tierschützer eine Kastrationspflicht bundesweit. Durch ein Gesetz würde das Katzenproblem auf Dauer eingedämmt.Die ungeliebten Streuner verschmutzen Gärten und werden aus dem Blickfeld verscheucht. Besitzverhältnisse sind nach kurzer Zeit durch unkontrollierte Population nicht mehr festzustellen.

Eine Katze wird mit ca. 7 Monaten geschlechtsreif.  Pro Jahr bis zu drei Würfen mit vier bis fünf Kätzchen sind keine Seltenheit. Jeder kann sich ausrechnen, welche Dimensionen diese Fruchtbarkeit erreicht.Katzenmütter müssen ihre Kätzchen versorgen, ohne sich selbst ausreichend ernähren zu können. Als Mäusejäger geduldet,  fristen die Tiere ein entbehrungsreiches Leben.Schutzlos vor Kälte und Krankheiten haben besonders junge Katzen kaum eine Chance das 1. Lebensjahr zu erreichen. Auch wenn sie notgedrungen verwildern, bleiben sie  Hauskatzen. Im Gegensatz zu Wildkatzen, sind sie  auf den Menschen angewiesen. Den Helfern bietet sich oft ein Bild des Jammers, wenn kleine Kätzchen ge­-­wissenlos ausgesetzt werden.

Mit Fallen versuchen die Mitarbeiter der Tiernothilfe die meist scheuen Tiere einzufangen. Von Tierärzten kastriert und versorgt, versucht die Tiernothilfe ein neues Zuhause für die Vierbeiner zu finden. Nicht vermittelbare Tiere werden  wieder an ihren angestammten Revieren freige-­lassen.Es gestaltet sich nicht immer einfach die schlauen Tiere zu überlisten. Doch mit Geduld klappt es meistens, wie kürzlich in Braunhausen. (Foto) mit Hilfe von Anwohnern.Jeder Katzenbesitzer sollte sich seiner Verantwortung bewusst sein und sein Tier unbedingt  kastrieren lassen, "appelliert  1. Vorsitzende Erika Frobel.Dringend gesucht werden Pflegestellen für herrenlose Tiere.Nicht wegschauen sondern hinschauen, angesichts der Not unserer Mitgeschöpfe.

Über Spenden oder neue Mitglieder würde sich die Tiernothilfe Rotenburg/F. 1995 e.V. sehr freuen: Kennwort "Spende", Bankverbindung: Bankverein Bebra e.G., IBAN: DE84 5326 1202 0000 5238 79.

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