Updates zum tödlichen Unfall auf der A4

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Bei einem Verkehrsunfall am Dienstagabend kam ein Mensch ums Leben. Auf der A4 bildete sich für über zwei Stunden ein 3,5 Kilometer langer Stau-

A4/Wildeck. Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es am 18. Juli, 20.20 Uhr auf der A 4, Dresden-Kirchheim, zwischen den Anschlussstellen Obersuhl und Hönebach, Kilometer 334,500. Ein 51-jähriger Fahrer und sein 34-jähriger Beifahrer, beide aus dem Wartburgkreis, befuhren die A4 in Richtung Kirchheim. Zunächst kam der Renault nach rechts auf die Bankette. Der Fahrer steuerte gegen, dabei drehte sich der PKW und stieß mit dem Frontbereich in die Mittelschutzplanke. Im weiteren Verlauf überschlug sich der Clio mehrfach, wobei der Beifahrer (34) vermutlich aus dem Fahrzeug geschleudert wurde, bevor das Fahrzeug am rechten Fahrbahnrand im Flutgraben zum Stehen kam. Bei dem Unfall wurde der Beifahrer schwerstverletzt und verstarb noch an der Unfallstelle. 

Die mitgeführte Ladung des Clios, Eimer und Handwerkszeug, wurden beim Aufprall ebenfalls aus dem Fahrzeug geschleudert und verstreuten sich auch auf der Gegenfahrbahn in Fahrtrichtung Osten. Während der ersten Rettungsmaßnahmen wurde die A4 in beiden Fahrtrichtungen voll gesperrt. Nachdem die Richtungsfahrbahn Ost von der Feuerwehr aus Obersuhl gereinigt war, konnte der Verkehr Richtung Osten wieder freigegeben werden.

Der Fahrer wurde leicht verletzt und in ein nahes Krankenhaus eingeliefert. Am PKW und der Schutzplanke entstand Sachschaden in Höhe von 4.500 Euro. Zur Erforschung des Unfallherganges wurde ein Gutachter beauftragt. Die Autobahn Richtung Kirchheim war für 2,5 Stunden voll gesperrt.

Der Verkehr wurde ab Obersuhl abgeleitet. Es bildete sich ein Stau von 3,5 km Länge. Im Einsatz waren die Feuerwehr, Rettungsdienste, die Autobahnmeisterei Hönebach, sowie die Autobahnpolizei Bad Hersfeld. Der Unfall dürfte vermutlich durch Unachtsamkeit passiert sein.

Schlechte Rettungsgasse und Gaffer

Von der Polizei wurde ein Unfallsachverständiger der DEKRA für die Unfallrekonstruktion zur Unfallstelle bestellt. Von der Feuerwehr aus Obersuhl wurde beklagt, das von den Autofahrern nur eine schlechte Rettungsgasse gebildet wurde. Teilweise standen auf der zweispurigen Autobahn auch auf der linken Fahrbahn Sattelzüge. An der Unfallstelle mussten Gaffer von der Leiche „vertrieben“ und zurückgedrängt werden. (YK & Polizei Hef-Rot)

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