Nach 200 Tagen MER: Es tut sich was in Rotenburg

Nach 200 Tagen hat sich Torben Schäfer als Geschäftsführer der Marketing- und Stadtentwicklungsgesellschaft Rotenburg schon sehr gut eingearbeitet. Foto: Buschky

Torben Schäfer ist jetzt über 200 Tage Geschäftsführer der Marketing- und Stadtentwicklungsgesellschaft Rotenburg und zieht positive Bilanz: "Wir haben schon einiges geschafft."

Rotenburg.  Er hat bei null angefangen – jetzt ist er schon über 200 Tage in seiner neuen Position: Torben Schäfer ist seit Februar Geschäftsführer der neu ins Leben gerufenen Marketing- und Stadtentwicklungsgesellschaft Rotenburg (MER). „Am Anfang war ich froh, dass ich überhaupt einen Schreibtisch und einen Stuhl hatte“, scherzt der 35-Jährige im KA-Gespräch. Er startete damit, die gesamte Infrastruktur neu zu beschaffen sowie alle technischen und elektrischen Notwendigkeiten einzurichten. Kaum hatte er angefangen, lernte er schon die ersten Kontaktpersonen in Rotenburg kennen, die neugierig auf den neuen Geschäftsführer waren oder auch beruflich mit ihm später zusammen arbeiten würden. „Sie haben vor der Tür schon ‘mit den Hufen geschabt’“, so Schäfer. Mittlerweile seien sie auf einem Stand, auf dem sie gut arbeiten können.

Ihren Sitz hat die MER im Gebäude der Tourist-Information Rotenburg, was sehr praktisch sei, da sie auch zusammen arbeiten. „Die Zusammenarbeit mit der Tourist-Info ist sehr wichtig, wir arbeiten Hand in Hand,“ erklärt Schäfer. Einen Schwerpunkt habe die MER aktuell auf die bauliche Stadtentwicklung und auf die neue Nutzung und Vermarktung leerstehender Gebäude gelegt. „Ein Stadtumbau ist leider nicht innerhalb von einer Woche gemacht“, so Schäfer, „die Planungsphasen und die darauffolgende Abwicklung dauert nunmal sehr lange.“ Zum Thema Leerstand in der Rotenburger Innenstadt haben sie immerhin schon viele Ideen zusammentragen können und seien schon gut vorangekommen. Die ersten Veranstaltungen, die von der MER organisiert wurden, konnten ebenfalls als Erfolge verbucht werden. „Die ersten drei Konzerte der Rotenburg.Rocks-Reihe auf dem Marktplatz waren sehr gut besucht und wurden von den Bürgern sehr gut angenommen“, freut sich der Marketing-Experte. Damit konnten die Studierenden des Studienzentrums der Finanzverwaltung und Justiz unter der Woche auch mal einen aufregenden Abend in Rotenburg erleben. Als nächstes stehe das, wieder ins Leben gerufene, Kartoffelfest auf dem Programm. „Das Ziel der MER ist es, Rotenburg aus diesem Negativ-Image herauszuholen und zu zeigen, dass in Rotenburg was los ist“, erläutert Schäfer, und weiter: „Es ist wichtig, dass die Rotenburger wieder positiv von ihrer Stadt erzählen und wieder stolz auf ihre Stadt sein können.“

Auch Rotenburgs Bürgermeister Christian Grunwald ist nach den ersten 200 Tagen mit der Entwicklung der MER und Torben Schäfer als Geschäftsführer sehr zufrieden: „Torben ist ein toller Typ. Wir haben auf jeden Fall die richtige Wahl getroffen.“ Schäfer sei der erste von drei Bewerbern im Vorstellungsgespräch gewesen. Nach wenigen Sekunden hat man sich einen ers­ten Eindruck von einer Person gemacht, so war es auch bei Grunwald und Schäfer. „Beim Vorstellungsgespräch wusste ich bereits nach wenigen Minuten, dass es passt. Dann dachte ich, den möchte ich gerne hier haben“, erinnert sich der Bürgermeister und weiter: „Das war die richtige Entscheidung.“

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