Trauer und Zuversicht

Festspielchor spielt Johannes-Passion in der StadthalleBad Hersfeld. Eine der bedeutendsten Passionen der Musikgeschichte, die Johannes-

Festspielchor spielt Johannes-Passion in der Stadthalle

Bad Hersfeld.Eine der bedeutendsten Passionen der Musikgeschichte, die Johannes-Passion von J. S. Bach, wird wieder einmal in Bad Hersfeld zu hren sein: Am Karfreitag, dem 10. April 2009, um 18 Uhr wird in der Bad Hersfelder Stadthalle dieses Barock-Oratorium im Rahmen der "36. Internationen Bach-Tage in Hessen und Thringen" aufgefhrt. Es singen der Hersfelder Festspielchor in groer Besetzung und die sechs Solisten Julia Caroline Ksswetter, Sopran / Maria-Bernadette Furch, Alt / Matthias Siddhartha Otto, Tenor (Evangelist) / Thomas Jakobs, Tenor (Arien) / Johannes Wollrab, Bass (Christus) und Christoph Heinrich, Bass (Arien). Sie werden begleitet von dem Orchester Virtuosi Brunensis. Dirigent ist Prof.h.c. Siegfried Heinrich, der u.a. auch bekannt ist als Knstlerischer Leiter der sommerlichen Opernfestspiele und Festspielkonzerte in der Bad Hersfelder Stiftsruine. Zu Johann Sebastian Bachs Passionsmusiken, die z. T. verschollen sind, gehren seit mehr als 180 Jahren die Johannes-Passion (1723) und die Matthus-Passion (1729) zum Standardrepertoire der abendlndischen Musikgeschichte und zum weltweiten Kulturerbe. Obwohl Bach sie in zeitlichem Abstand von nur sechs Jahren komponiert hat, sind beide Passionsmusiken in ihrer musikalischen Gestaltung doch sehr verschieden. Entsprechend der Darstellung des Leidens Jesu in den Evangelien berwiegen in der Matthus-Passion die lyrischen Elemente der Anteilnahme an Peinigung, Verzweiflung und Not des Gekreuzigten, whrend in der Johannes-Passion die dramatische Schilderung des Leidens der kniglich dargestellten Gestalt Christi (Herr, unser Herrscher) dominiert. Aufwhlend ist die Auseinandersetzung zwischen Pilatus, dem Vertreter der weltlichen Macht, und dem fanatisierten keifenden Volk, das in seiner von der Obrigkeit gesteuerten Verblendung in blindem Hass zu allem fhig sein kann. In tiefer Verinnerlichung endet das gewaltige Geschehen in mitreienden Chorgesngen voll Trauer ( Ruht wohl, ihr heiligen Gebeine ) und groer Zuversicht (Ach Herr, lass dein lieb Engelein am letzten End die Seele mein.) Doch weil Johann Sebastian Bach genial und stets ohne Kitsch komponiert hat, kann dieses unerschpflich einfallsreiche musikalische Werk wohl niemanden unberhrt lassen.

Karten fr das Konzert gibt es im Vorverkauf bei der Musischen Bildungssttte, neben dem J.S.Bach-Haus, , Nachtigallenstr.7,Tel 06621-5067-0,-13, -18 und an der Abendkasse.

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Bei der Auffhrungen derJohannes-Passion wird Judith Sartor fr die erkrankte Gambistin einspringen.

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