Trunkenheit am Steuer: Verkehrsunfall auf der A7 nahe Bad Hersfeld

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Der Unfallverursacher hatte keinen Führerschein, Alkohol im Blut und wurde per Haftbefehl gesucht. Beide Autos überschlugen sich, es gibt eine Schwerverletze und drei leicht verletzte Personen.

Bad Hersfeld. Am Samstagabend kam es gegen 20 Uhr auf der A7 zwischen dem Parkplatz Pommer und der Abfahrt Bad Hersfeld West, Fahrtrichtung Süd in der Gemarkung Neuenstein zu einem schweren Verkehrsunfall. Der Fahrer eines mit drei Mazedoniern besetzten Golf befuhr nach Zeugenangaben langsam den linken von drei Fahrstreifen der A7. Durch die auffällig langsame Fahrweise staute sich bereits hinter dem Golf der Verkehr.

Als auflaufende Fahrzeuge mit dem Golf auf gleicher Höhe waren, gab der Fahrer des Golf Gas, fuhr mit überhöhter Geschwindigkeit bei erlaubten 100 km/h und kam plötzlich nach rechts von der Fahrbahn ab. Der Golf krachte gegen die rechte Schutzplanke, wurde von dort abgewiesen und fuhr einem mit zwei Personen besetzten BMW in die hintere rechte Seite. Im weiteren Verlauf schleuderten beide Fahrzeuge, überschlugen sich und blieben ca. 100 Meter voneinander entfernt auf dem Dach liegen. Bei dem Unfall wurde die Beifahrerin aus dem BMW schwer und alle drei Insassen aus dem Golf leicht verletzt. Der Fahrer des BMWs blieb unverletzt.

Im Verlauf der Unfallaufnahme stellten die aufnehmenden Polizeibeamten bei dem Fahrer des Golfs fest, das er erheblich unter Alkoholeinfluss stand. Außerdem lag gegen ihn ein Haftbefehl vor. Weitere Ermittlungen vor Ort ergaben zusätzlich, das der Golf weder zugelassen, noch versichert war. Der Fahrer war nicht einmal im Besitz eines Führerscheines. Bei den Insassen des Golfs wurde eine Blutprobenentnahme angeordnet. Die Feuerwehr aus Bad Hersfeld wurde mit 30 Einsatzkräften zur Unfallstelle alarmiert, da zuerst davon auszugehen war, das Personen im Fahrzeug eingeklemmt waren. Dieses bestätigte sich jedoch nicht. Von der Feuerwehr wurden auslaufende Betriebsstoffen gebunden und die Fahrzeuge zur schnelleren Freigabe der Fahrspuren wieder auf die Räder gestellt. Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten musste die A7 in Fahrtrichtung Süden voll gesperrt werden, es bildete ein Stau von mehreren Kilometern Länge.

Über die Höhe des Sachschadens konnten noch keine Angaben gemacht werden, an beiden Fahrzeugen entstand jedoch wirtschaftlicher Totalschaden.

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