Unfall auf der A4: Lkw fährt auf Stauende

Ein Lkw-Fahrer befuhr am Montagmittag die A4 bei Hersfeld, als er mit seinem Fahrzeug auf ein Stauende prallte. Die Autobahn musste gesperrt werden.

Gerstungen. Erneut führte zu geringer Sicherheitsabstand zu einem folgenschweren Verkehrsunfall auf der BAB 4. Dabei wurden drei Lkw schwer beschädigt, eine Person leicht verletzt und 200.000 Euro Sachschaden entstand.

Dadurch, dass sich die Ladung in Form von Lego Bauklötzen über die Fahrbahn verteilte war die A4 in Richtung Westen über mehrere Stunden voll gesperrt.

Am Montag, gegen 15:00 Uhr musste ein 60 Jahre alter, aus Ebersburg stammende, Lkw-Fahrer kurz hinter der Anschlussstelle Wommen, verkehrsbedingt seinen Lkw Kipper abbremsen. Ein dahinterfahrender Lkw aus Tschechien konnte ebenso bis zum Stillstand abbremsen.

Ein weiterer, in der Schlange fahrender Sattelzug aus dem brandenburgischen Landkreis Ostprignitz-Rupin bemerkte das Stauende zu spät und fuhr aufgrund seines zu geringen Sicherheitsabstandes mit voller Wucht auf den vor ihm stehenden tschechischen Sattelzug auf. Der 51 Jahre alter Fahrer wollte noch nach links ausweichen und kollidierte mit der vorderen rechten Fahrzeugseite mit dem Heck des mit Legosteinen voll beladenen Sattelzuges.

Abgewiesen nach links stieß der mit Dünger belandene Kipper noch gegen die Schutzplanken und kam völlig demoliert auf dem linken Fahrstreifen zum Stehen. Durch die Wucht des Anpralls verteilte sich ein Teil der Landung des tschechischen Sattelzugs - unzählige kleine Legosteine - über die komplette A 4.

Obendrein wurde er dann noch auf den vor ihm haltenden Lkw Kipper aus dem Rhöner Ebersburg aufgeschoben. Glücklicherweise verletzte sich der unfallverursachende 51-Jährige nur leicht und trug Schürfwunden davon, die anderen beiden Lkw-Fahrer wurden nicht verletzt. Die Beamten der Polizeiautobahnstation Bad Hersfeld schätzen den gesamten Schaden auf etwa 200.000 Euro.

 Die A4 war von 15.00 Uhr ab der Anschlussstelle Wommen bis in die späten Abendstunden voll gesperrt. Anfahrende Polizei- und Hilfskräfte bemängelten wieder einmal mehr die fehlende Rettungsgasse, wodurch sich der Beginn der Bergungsarbeiten erheblich verzögert hat.

Rubriklistenbild: © dpa-avis

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