Unfall auf A7: Wasser stand 30 Zentimeter auf der Fahrbahn

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Durch verstopfte Gullis staute sich das Wasser heute Morgen auf der Fahrbahn - bei einem Unfall wurde zum Glück niemand verletzt.

Hersfeld. Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es am frühen Montagmorgen gegen 2 Uhr auf der A7 zwischen Homberg Efze und Hersfeld West in Fahrtrichtung Süden. Nach anhaltenden Regenfällen rund um das Kirchheimer Dreieck bildete sich am so genannten Pommeranstieg auf der linken von drei Fahrspuren eine riesige, über 30 cm tiefe und 20 Meter lange Pfütze. Ursache dafür waren durch Laub verstopfte Abflüsse am linken Fahrbahnrand. Die 52-jährige Fahrerin eines mit zwei Personen besetzten Renault Espace befuhr den linken Fahrstreifen und konnte dem plötzlich vor ihr auftauchenden "See" nicht mehr ausweichen und fuhr hinein.

Das Fahrzeug kam auf dem Wasser durch Aquaplaning ins Schleudern, überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Ein LKW-Fahrer, der den Unfall beobachtete, fuhr sofort mit seinem Sattelzug auf den linken Fahrstreifen und sicherte die völlig im Dunkeln befindliche Unfallstelle ab. Die Fahrerin und ihr Ehemann, die auf dem Heimweg von einem Hamburgbesuch zurück in die Schweiz waren, konnten das Fahrzeug beide völlig unverletzt verlassen. Eine Streife der Autobahnpolizei und die herbeigerufene Autobahnmeisterei sicherten den linken Fahrstreifen und leiteten den Verkehr über die beiden rechten Fahrspuren an der Unfallstelle vorbei.

Während der Bergung des mit dem Heck teilweise auf der Mittelschutzplanke liegenden Renaults musste auch der mittlere Fahrstreifen gesperrt werden. Aufgrund des geringen Verkehrs kam es zu keiner Staubildung. Mitarbeiter der Autobahnmeisterei mussten alle an der Unfallstelle befindlichen Gullis öffnen und vom in den Auffangbehältern befindlichen Laub, das zur Verstopfung führte, befreien. Anschliessend wurde die Fahrbahn gereinigt. Viele Autofahrer rasten trotz Geschwindigkeitsbegrenzung  mit ungeminderter Geschwindigkeit an der Unfallstelle vorbei. Über die Höhe des Sachschadens konnten noch keine Angaben gemacht weren, am Renault entstand wirtschaftlicher Totalschaden. (yk)

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