„Unser Dorf hat Zukunft“: Kommission war in Erdpenhausen und Oberellenbach

Alheim. Pikfein und schmuck – so präsentierten sich die Alheimer Dörfer Erdpenhausen und Oberellenbach vor wenigen Tagen. Eigentlich sind die beid

Alheim. Pikfein und schmuck – so präsentierten sich die Alheimer Dörfer Erdpenhausen und Oberellenbach vor wenigen Tagen. Eigentlich sind die beiden Orte immer sehr schön anzusehen – doch dieses Mal war es noch ein wenig besser. So, wie die "gute Stube" hergerichtet wird, wenn Besuch ansteht.

Und Besuch stand an: Die "Kommission" war angemeldet. Acht Frauen und Männer, waren im Rahmen des Landeswettbewerbs "Unser Dorf hat Zukunft" in den beiden Dörfern unterwegs, um sich ein Bild zu machen von den Anstrengungen, die unternommen worden waren. Und es hat gefallen, was sie sahen, wie Kommissions-Vorsitzende Annette Schnellhammer ebenso vorsichtig wie angetan zusammenfasste.

Im 85 Köpfe zählenden Erdpenhausen war das kleine DGH Treffpunkt für die Dorfgemeinschaft mit der Jury. Nina Klöpfel trug ein Mundartgedicht vor uns stimmte so auf das Dorf ein. Per Traktor ging es dann rund, hoch zur Waldbühne, und zu Fuß wieder hinab ins Dorf. Ortsvorsteher Stephan Degenhardt gab Erläuterungen, ebenso die Landfrauen. Kaffee, Brote, Kuchen rundeten das Treffen ab, während der Ortsvorsteher kurz eine PowerPoint-Präsentation des Dorfes präsentierte, bevor die Kommission weiterzog. Trotz regnerischen Wetters ein tolles Programm.

In Oberellenbach fand die Vorstellung des Dorflebens per Präsentation dann im Dorftreff statt. Knapp 400 Bürger zählt der Ortsteil, der im Jahr 2000 bereits den "Europäischen Dorferneuerungspreis" sowie im Jahr 2006 den Preis "Unser Dorf" gewonnen hatte.  Der von einer GbR gut organisierte Dorfladen war dann erster Besichtigungspunkt, bevor die Therapeutisch-Psychatrische Wohngruppe und die Töpferei vorgestellt wurden.

Ortsvorsteher Volker Nöding bat zur Kutschfahrt durch das Dorf, zum "Solarpark", zum Demeter Betrieb Kirchhof, wo die ökologische Landwirtschaft  vorgestellt und  natürlich auch leckere Produkte zum Abschluss verkostet wurden. Auch hier eine gelungene Präsentation des Dorflebens die auch genau wie in Erdpenhausen wiederspiegelt, dass die Ziele der Gemeinde Alheim im Bereich der Erneuerbaren Energien und Nachhaltiger Bildung gemäß UN DEKADE von Jung bis Alt durchwegs von den Dorfgemeinschaften mitgelebt werden.

An Bürgermeister Georg Lüdtke lag es dann, der Kommission zu danken und sie mit besten Eindrücken aus der Gemeinde Alheim – voller Energie im Landkreis Hersfeld-Rotenburg  weiterhin eine angenehme Bewertungstour durch weiter Dörfer wünschte. Zudem dankte er den Dorfgemeinschaften für ihr ehrenamtliches Engagement bei der Umsetzung der Wettbewerbsvorbereitung.

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