„Untreue-Fall-Möller“: Sabine Schmier distanziert sich NICHT! ...beklagt sich aber über die „KA-Presse“!

Sabine Schmier: „Es verwundert mich doch sehr, wie Sie in Ihrer seit drei Jahren gleichbleibend einseitigen und intransparenten Berichterstattung und in Ihren wahrscheinlich auch unausgewogenen Recherchen und Auswertungen heute Aussagen ueber die Notwendigkeit einer solchen rechtlichen Pruefung taetigen koennen.“
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Sabine Schmier: „Es verwundert mich doch sehr, wie Sie in Ihrer seit drei Jahren gleichbleibend einseitigen und intransparenten Berichterstattung und in Ihren wahrscheinlich auch unausgewogenen Recherchen und Auswertungen heute Aussagen ueber die Notwendigkeit einer solchen rechtlichen Pruefung taetigen koennen.“

Am Sonntagabend um 20.15 Uhr erreichte uns ein E-Mail von Sabine Schmier. Sabine Schmier ist – gemeinsam mit Gerhardt Maul, Klaus Billing und Gerhar

Am Sonntagabend um 20.15 Uhr erreichte uns ein E-Mail von Sabine Schmier. Sabine Schmier ist – gemeinsam mit Gerhardt Maul, Klaus Billing und Gerhard Diehl – Sprecher(in) der Interessengemeinschaft Entwässerungswillkür Haunetal.

Hier die E-Mail von Sabine Schmier im Wortlaut:

Sehr geehrte Herren, sehr geehrte Frau Maaz,

ich wurde mehrfach dahingehend von der Presse zitiert, auch ich hätte mich als Sprecherin der Interessengemeinschaft "Entwässerungswillkür" 2008, Haunetal, von der Einleitung eines Ermittlungsverfahrens seitens der Herren Billing und Maul distanziert.

Ich stelle hiermit fest und klar, dass dies nicht zutrifft und ich dafür auch keinerlei Notwendigkeit erkennen kann, zumal das Vorgehen der beiden Herren ihren eigenen persönlichen Entschluss zum Handeln darstellt und ferner zu keinem Zeitpunkt Gegenstand für irgendwelche Beratungen in der IEH war.

Dazu noch folgende grundsätzliche Bemerkung: Wie sonst könnte man – wenn überhaupt – eine solche juristische Prüfung in die Wege leiten, wenn zuvor nicht hinreichend recherchiert worden wäre und auch die entsprechenden Sachkenntnisse vorlägen?

Es verwundert mich doch sehr, wie Sie in Ihrer seit drei Jahren gleichbleibend einseitigen und intransparenten Berichterstattung und in Ihren wahrscheinlich auch unausgewogenen Recherchen und Auswertungen heute Aussagen über die Notwendigkeit einer solchen rechtlichen Prüfung tätigen können.

Haben Sie schon jemals einen Gedanken darauf verwendet, wie Herr Möller und all seine Berater rundherum seit drei Jahren mit immerhin 250 Widersprüchlern und deren Familien und dem Sprecherkreis der IEH umgegangen sind? Ich habe darüber noch keine Silbe lesen können. Nennt sich das neutrale Berichterstattung oder Leserinformation?

Im Übrigen gibt es noch andere ungeklärte Vorgänge in unserer Gemeinde, die wie ein roter Faden über die Jahre hinweg Herrn Möllers Amtsgebaren und Regierungsstil wiedergeben.

Ich lege Wert darauf, dass meine Haltung zu der Thematik hinreichend in der Öffentlichkeit klargestellt wird.

Mit freundlichem Gruß

Sabine SchmierHaunetal

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Dazu ein "paar" Anmerkungen von KA-Redaktionsleiter Karsten Knödl:

Sehr geehrte Frau Schmier,

angesichts dessen, dass wir Ihre E-Mail nicht nur zur Kenntnisnahme sondern "direkt" zugesandt bekommen haben – und auch angesichts der Anrede "Sehr geehrte Herren" – gehe ich davon aus, dass Sie uns in Ihre Vorwürfe mit einschließen.

Das wundert mich – gelinde gesagt – ganz gewaltig.

Gehen wir doch unsere Berichterstattung zu dem jüngsten "Fall" ("Untreue-Ermittlungen gegen Haunetals Ex-Bürgermeister Hein-Peter Möller") mal durch:

1. Am 20. Januar 2012 schrieben wir: "Untreue" im Amt? Staatsanwalt ermittelt gegen Haunetals Ex-Bürgermeister Möller – Der sagt: "Ich weiß von nichts"

Das war eine Pressemitteilung Ihrer Interessengemeinschaft "Entwässerungswillkür", deren Inhalt wir überprüft haben. Anschließend entstand dann dieser Artikel. Journalistisch fair haben wir Hein-Peter Möller auch noch zu Wort kommen lassen. Den Artikel hat Herr Maul übrigens vor der Print-Veröffentlichung (am 22. Januar 2012) online gelesen. Falls er, oder Herr Billing, falsch zitiert gewesen sein sollten, dann hätte sich einer der beiden Herren sicherlich telefonisch oder per E-Mail bei mir gemeldet. Zeit dafür war genug: Zwei Tage!

In diesem Artikel kommen Sie übrigens gar nicht vor.

2. Am 23. Januar 2012 meldeten wir unter der Überschrift "Untreueermittlungen – Hein-Peter Möller jetzt mit Anwalt: ‘Das lasse ich mir nicht bieten!’", dass sich Hein-Peter Möller jetzt einen Anwalt genommen hat. Ansonsten beinhaltet der Artikel groß keine Neuigkeiten.

In diesem Artikel kommen Sie übrigens auch nicht vor.

3. Am 24. Januar 2012 bekamen wir von Herrn Maul ein E-Mail, mit der uns bat, eine "Klarstellung" zu veröffentlichen. Das taten wir unter der Überschrift "Billing und Maul mit einer ‘Klarstellung‘’"!

Warum Herr Maul meinte, hier etwas klarstellen zu müssen, entzieht sich meiner Kenntnis. Aber sein Satz "Klaus Billing und ich legen großen Wert auf die Feststellung, dass der Antrag (...) für ein (...) Ermittlungsverfahren gegen Herrn Hein-Peter Möller (...) einzig und allein auf unseren privaten, gemeinsamen Entschluss zurückzuführen ist..." deutet darauf hin, dass Herr Maul Sie und Herrn Diehl offensichtlich aus der Schusslinie nehmen wollte – aus welchen Gründen auch immer.

Auch in dieser Klarstellung kommt ihr Name nicht vor.

4. Am 26. Januar 2012 veröffentlichten wir unter der Überschrift "Frank Neuber (SPD) entsetzt: ‘Was Maul und Billing mit Möller machen ist bösartig und ehrabschneidend!’" eine Pressemitteilung der Haunetaler SPD zu dem Fall.

Darin heißt es: "Offensichtlich regt sich auch in der Interessengemeinschaft massiver Widerstand gegen dieses Vorgehen, denn die beiden weiteren Sprecher der IEH Gerhard Diehl und Sabine Schmier distanzieren sich von dieser Anzeige. Nach Aussage von Herrn Diehl ‘gibt es für den Vorwurf der Untreue überhaupt keinen Verdacht.’"

Ich vermute mal ganz stark, dass der Satz in dieser Pressemitteilung von Herrn Neuber stammt... weil wir diese PM auch von ihm zugesandt bekommen haben. Falls Herr Neuber hier Unrichtiges über Sie, sehr geehrte Frau Schmier, sagt oder schreibt, dann wäre er der richtige Adressat für Ihre Kritik.

Denn wir haben diese Pressemitteilung eins-zu-eins übernommen... und es auch deutlich kenntlich gemacht! Es steht oberhalb der Headline und auch nochmal im Anriss!

Fazit: Ihr Satz "ich wurde mehrfach dahingehend von der Presse zitiert, auch ich hätte mich als Sprecherin der Interessengemeinschaft "Entwässerungswillkür" 2008, Haunetal, von der Einleitung eines Ermittlungsverfahrens seitens der Herren Billing und Maul distanziert" trifft auf uns zumindest schon mal in keiner Weise zu.

Und auch mit einem weiteren Vorwurf können sie die Kreisanzeiger-Berichterstattung der jüngeren Vergangenheit – zumindest seitdem ich hier Redaktionsleiter bin – schlecht gemeint haben. Sie schreiben: "Es verwundert mich doch sehr, wie Sie in Ihrer seit drei Jahren gleichbleibend einseitigen und intransparenten Berichterstattung und in Ihren wahrscheinlich auch unausgewogenen Recherchen und Auswertungen heute Aussagen über die Notwendigkeit einer solchen rechtlichen Prüfung tätigen können."

Ein kleiner Tipp: Lesen Sie mal HIER nach, was wir zuletzt über die IG "Entwässerungswillkür" Haunetal veröffentlicht haben.

Wissen Sie Frau Schmier, wir versuchen uns in solchen Angelegenheiten weitestgehend neutral zu verhalten und weder Partei für die eine noch für die andere Seite zu ergreifen. Und das haben wir in diesem Fall genauso gehandhabt. Wenn ich mir die Masse Ihrer (nämlich der IEH-) Presseerklärungen anschaue, die wir hier veröffentlicht haben, dann komme ich ganz stark ins Grübeln, wer denn hier wohl eher das Recht haben könnte (Konjunktiv!), sich bei uns über "einseitige und intransparente Berichterstattung" sowie über "unausgewogene Recherchen und Auswertungen" zu beschweren.

Mit freundlichen Grüßen

Karsten Knödl (Redaktionsleiter)

PS. Bezüglich der "anderen ungeklärten Vorgänge in der Gemeinde" dürfen Sie uns gerne auf dem Laufenden halten...

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