SPD verwundert über Bocks „Märchenstunde“ – Gunter Müller: Populismus gehört nicht in die Stadtpolitik

Bad Hersfeld. Verwundert ist die Bad Hersfelder SPD über die neuerlichen populistischen Entgleisungen des CDU-Mitglieds Michael Bock. Der frühere Er

Bad Hersfeld. Verwundert ist die Bad Hersfelder SPD über die neuerlichen populistischen Entgleisungen des CDU-Mitglieds Michael Bock. Der frühere Erste Stadtrat Bock hatte in der vergangenen Woche in einem wilden Rundumschlag die Sozialdemokraten für vieles verantwortlich gemacht, was aus seiner Sicht in den letzten Jahren in Bad Hersfeld nicht positiv gewesen wäre (HIER klicken).

"Merkwürdig. Offensichtlich kümmert es Herrn Bock gar nicht, dass sämtliche von ihm angeführten Entscheidungen von nahezu allen Fraktionen im Stadtparlament unterstützt wurden", so Stadtverbandschef Gunter Müller, der daran erinnerte, dass auch die Partei von Herrn Bock sowohl die Beschlüsse zur Vitalisklinik als auch zum Schildekomplex und zu Amazonia mitgetragen habe.

Ausdrücklich bedankte sich Müller für die oftmals konstruktive Zusammenarbeit der anderen Fraktionen im Stadtparlament in den vergangenen Jahren: "Man muss sich nur mal vorstellen, wie es in unserer Stadt aussähe, wenn Herr Bock sich mit seinen Vorstellungen durchgesetzt hätte: Es gäbe keine Jugendherberge, kein Amazon, keine Kindertagesstätte Amazonia und auch keine Grenzebach/TLT-Verlagerung. Bad Hersfeld wäre nicht die aufstrebende Stadt, die sie heute ist, sondern ein Mittelzentrum unter vielen", sind die Bad Hersfelder Sozialdemokraten überzeugt.

"Wir freuen uns über sämtliche konstruktiven Vorschläge zum Wohle der Stadt, aber der Auftritt von Herrn Bock lässt befürchten, dass es ihm mal wieder nur um eine Generalabrechnung mit der SPD geht", so Stadtverbandsgeschäftsführer Markus Teglas. Die Sozialdemokraten sicherten zu, dass sie sich mit ihren über 450 Mitgliedern weiter für junge Familien, Rentnerinnen und Rentner, Arbeitnehmer und sozial Bedürftige in dieser Stadt einsetzen werden. "Darüber können wir gern mit unseren Mitbewerbern diskutieren, aber konstruktiv und mit guten Vorschlägen. Alles andere ist bloß Augenwischerei", so Müller abschließend.

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Hier nochmal die Pressemitteilung der NBL von letzter Woche:

Die NBL vor den bevorstehenden Haushaltsberatungen: "Die SPD regiert nur mit drei Sprüchen" (vom 25. Oktober 2012)

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