„Viele Versprechen gebrochen“

Landrat, Brgermeister und Gewerkschafter berieten ber bedrohliche Situation des Bahnstandortes BebraBebra. So kann es nicht weiterg

Landrat, Brgermeister und Gewerkschafter berieten ber bedrohliche Situation des Bahnstandortes Bebra

Bebra. So kann es nicht weitergehen. Wir brauchen Sicherheit fr die Beschftigten und die Zukunft des Cargo-Bahnhofs in Bebra. Es muss ein schlssiges und langfristiges Konzept erstellt werden, dass klare Aussagen zur Zukunft der Anlage der DB AG in Bebra trifft, damit die Menschen wissen, wie es weitergeht. Das war die Kernaussage einer Zusammenkunft von Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt, Bebras Brgermeister Horst Gro, sowie den Gewerkschaftern Thomas Mhlhausen (GDL), Heinz Hartig (Transnet), Alfred Wagner (GDBA) und Gerfried Scholz (Bundesvorstand der GDBA) im Rathaus von Bebra. Thema: Die bedrohliche Situation des Cargo-Bahnhofs.

Nach Aussage des DB-Schenker-Rai-Vorstandes Eckart Fricke solle der Gterbahnhof Bebra in seiner bisherigen Funktion erhalten bleiben. Der Abzug der Automobil-Logistik solle lediglich eine zeitlich eng begrenzte vorbergehende Verlagerung sein. Dazu Bebras Brgermeister Gro: Es gibt eine lange Reihe von Versprechen der DB, die allesamt gebrochen wurden.

Landrat Dr. Schmidt will nach Alternativen suchen. Beispeilesweise: Weshalb sollte Bebra nicht fr den Hafen Rotterdam von Interesse sein.Die Idee der Gewerkschafter: Den Cargo-Bahnhof Bebra zu einem Lehrbahnhof zu entwickeln, um einen Teil der EiB-Ausbildung Eisenbahner im Betrieb in Bebra bundesweit zu bndeln.

Vereinbart wurde: Landrat Dr. Schmidt soll den neuen Vorstand der DB, Rdiger Grube, anschreiben und ber die Problematik und das Verhalten von DB Schenker Rail informieren. Auerdem soll Hessens Wirtschaftsminister Posch dafr gewonnen werden, eine Studie in Auftrag zu geben, um nach europaweiten Mglichkeiten fr mehr Verkehr fr den Cargo-Bahnhof Bebra und fr die Sicherung des Standortes zu suchen.

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