Die „Volkskrankheit Nummer eins“: Stress!

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KA-Redakteur Rick Froehnert. Foto: Archiv

Laut einer neuen Studie der ­Techniker Krankenkassen sind die Waldhessen im Jahr 17,54 Tage krank – das ist der Spitzenwert in Hessen.Der Hauptgrun

Laut einer neuen Studie der ­Techniker Krankenkassen sind die Waldhessen im Jahr 17,54 Tage krank – das ist der Spitzenwert in Hessen.

Der Hauptgrund für die immer höhere Anzahl an Kranktagen ist der immer größere Stress, den die Arbeitnehmer im Joballtag auf sich nehmen müssen. Die psychische Belastung am Arbeitsplatz nimmt immer weiter zu. Das bewies auch der sogenannte "Stressreport" der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und ­Arbeitsmedizin 2012.Hierbei wurden 18.000 Arbeitnehmer zu ihren psychischen ­Anforderungen, Belastungen und Stressfolgen befragt. Fast die Hälfte der Teilnehmer war davon überzeugt, dass der Stress in den vergangenen Jahren zuge-­nommen hat. Kein Wunder, denn durch ständige Rufbereitschaft via Handy und E-Mail entsteht immer mehr Leistungsdruck. Und die Dauerbereitschaft kann mit der Zeit wirklich belastend werden.

Doch das war noch nicht alles, was beim "Stressreport" ans ­Tageslich kam. So gab jeder ­zweite befragte Arbeiter (52 Prozent) an, unter ­starkem Termindruck zu arbeiten. 19 Prozent ­gaben zu, dass der Termindruck an der Arbeit sie oft über­fordere.Das sind erschreckende Zahlen, was auch von der Politik erkannt wurde. Unsere  Bundesarbeits­ministerin Ursula von der Leyen sagte Ende letzten Jahres: "Stress bei der ­Arbeit kann vorkommen, aber nicht dauerhaft. Und er darf auch nicht krank machen." Recht hat sie! Doch was in einzelnen  Betrieben dann letztendlich wirklich passiert, kann nicht in jedem Fall überprüft werden.

Hier ist jeder auch ein Stück weit selbst gefragt, um notfalls die Notbremse zu ziehen. Denn man darf, bei aller Arbeit, nicht ver­gessen: Wer krank ist, der ist krank. Und die Gesundheit geht ­immer vor. Wie heißt es: "Man lebt nicht um zu ­arbeiten, sondern man ­arbeitet, um zu leben."

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