Volles Haus beim Neujahrsempfang in Rotenburg

Neujahrsempfang in Rotenburg: Ein Jahresrückblick, viel Humorvolles und ein Blick in die Zukunft.

Rotenburg. Um ein Haar wäre beim von etwa 300 Gästen besuchten, fünften Rotenburger Neujahrsempfang die Gewinnerin des Geschenkgutscheins Nr. 1 nicht gefunden worden. Erst kurz vor Schluss des offiziellen Teils konnte Theresa Offer, eine der jüngsten Teilnehmerinnen der Veranstaltung, aus der Hand von Bürgermeister Christian Grunwald eine Kombikarte für die städtischen Bäder in Empfang nehmen.

Eigentlich waren alle Anwesende Gewinner. Sie erlebten eine kurzweilige und interessante, in kleinen Gesprächsrunden aufbereitete Tour d’Horizon über fast alles, was in Rotenburg auf der Tagesordnung steht. Gleich zu Beginn sprach Stadtverordnetenvorsteherin Barbara Glaser Meilensteine des vergangenen Jahres an. Danach unterhielt sie sich mit der Leiterin der Jakob-Grimm-Schule (JGS), Sabine Amlung, über Bildung und Tradition der Schule und das Nebeneinander von G-7- und G-8-Klassen. Dr. Andreas Renke erzählte Bürgermeister Grunwald, warum er gerade in Rotenburg "Mut zur eigenen Praxis" bewiesen hat und warum die hausärztliche Medizin seine "Königsdisziplin" ist. Kreiskrankenhaus-Geschäftsführer Ulrich Hornstein informierte über Planungen und Spezialisierungen seines Hauses und schloss dabei nicht aus, dass es irgendwann doch noch zu einer Fusion mit dem Klinikum kommen könnte: "Man soll nie nie sagen!"

Braumeister Ralf Kramer, der am Schlosspark-Café schon bald eine Biermanufaktur einweihen will, gab Einblicke in seine Bierleidenschaft. Christian Körner berichtete, warum es in "Köbi’s Allerlei" sechs verschiedene Eierschneider gibt, und der neue Stadtmarketing- und Entwicklungsgesellschafts-Geschäftsführer Torben Schäfer legte dar, was er an der Fuldastadt toll findet und wie es weitergehen soll.

Weil er die seit über 40 Jahren mit der französischen Stadt Argentan bestehende Partnerschaft mit Leben erfüllt, überreichte Bürgermeister Grunwald Dankurkunden und "Flachzuwendung" an den Deutsch-Französischen Freundschaftsverein, der durch die Vorstandsmitglieder Christian Hangen, Dieter Grauer und Dr. Bernd Krautremer vertreten wurde.

Überaus abwechslungsreich musikalisch umrahmt wurde der Neujahrsempfang von Mitgliedern des  Blasorchesters und der Rock-AG der JGS. Margot Knierim steuerte daneben noch einen sehr humorvollen, in "Brächer" Mundart vorgetragenen Bericht über eine Reise nach Kassel bei.

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